Auf einen Blick
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Solardach-Ausschreibung zum Gebotstermin 1. Februar veröffentlicht. Die Runde blieb mit 177 Megawatt Gebotsvolumen unter dem ausgeschriebenen Volumen von 283 Megawatt. 85 Gebote mit zusammen 155 Megawatt erhielten einen Zuschlag.
Das Wichtigste
- Die Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden blieb unter dem ausgeschriebenen Volumen.
- Ausgeschrieben waren 283 Megawatt, eingereicht wurden 98 Gebote mit 177 Megawatt. 85 Gebote mit 155 Megawatt bekamen einen Zuschlag.
- Die Zuschlagswerte lagen zwischen 7,88 und 10,00 Cent je Kilowattstunde. Der nächste Gebotstermin ist der 1. Juni 2026.
Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnis der Februar-Runde
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibung für Solaranlagen des zweiten Segments zum Gebotstermin 1. Februar bekanntgegeben. Gemeint sind Solaranlagen auf Gebäuden und an Lärmschutzwänden. Die Runde blieb deutlich unter dem ausgeschriebenen Volumen und bestätigt damit eine weiter schwache Beteiligung in diesem Segment.
177 Megawatt Gebotsvolumen bei 283 Megawatt Ausschreibung
Nach den veröffentlichten Daten waren 283 Megawatt ausgeschrieben. Eingegangen sind 98 Gebote mit einem Volumen von 177 Megawatt. 13 Gebote wurden vom Verfahren ausgeschlossen. Einen Zuschlag erhielten 85 Gebote mit zusammen 155 Megawatt. Die Zuschlagswerte reichten von 7,88 bis 10,00 Cent je Kilowattstunde. Der mengengewichtete Durchschnitt lag bei 9,56 Cent.
Wettbewerb bleibt im Dachsegment begrenzt
Das geringe Gebotsvolumen bedeutet, dass die ausgeschriebene Menge erneut nicht erreicht wurde. Für Projektierer und Investoren ist damit vor allem relevant, dass die Runde nicht von starkem Wettbewerbsdruck geprägt war. Für den Ausbaupfad in diesem Segment bleibt entscheidend, ob in den nächsten Runden mehr Projekte zur Teilnahme gebracht werden.
Nächster Gebotstermin folgt am 1. Juni
Als nächster regulärer Schritt steht die folgende Ausschreibungsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden am 1. Juni 2026 an. Dann wird sich zeigen, ob das Segment mehr Gebote anzieht oder die Unterzeichnung anhält. Weitere Angaben zu einzelnen erfolgreichen Projekten machte die Behörde bislang nicht.
Ein Signal für den Ausbaustand im zweiten Segment
Die Februar-Runde liefert einen aktuellen Datenpunkt für das Ausschreibungssegment der größeren Dachanlagen. Anders als bei stark umkämpften Ausschreibungen blieb ein Teil der ausgeschriebenen Menge ohne Wettbewerb. Für die Marktbeobachtung ist damit vor allem die anhaltend geringe Teilnahme relevant.