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Vor dem Copilot-Update: Diese Chats und Funktionen sollten Nutzer bis 18. August prüfen

Copilot bündelt Apps und beendet Group Chats, Podcasts und Deep Research. Diese Sicherungs-Checkliste hilft vor dem kontoabhängigen Update.

Von Wolfgang

15. Aug. 20267 Min. Lesezeit

Vor dem Copilot-Update: Diese Chats und Funktionen sollten Nutzer bis 18. August prüfen

Copilot bündelt Apps und beendet Group Chats, Podcasts und Deep Research. Diese Sicherungs-Checkliste hilft vor dem kontoabhängigen Update.

Wer Copilot bisher für Group Chats, Podcasts oder Deep Research genutzt hat, sollte vor dem eigenen Update nicht alle Inhalte gleich behandeln. Microsoft bündelt persönliche Copilot- und Microsoft-365-Copilot-Erfahrungen schrittweise in einer aktualisierten App. Ab dem 18. August 2026 ändern sich dabei mehrere Funktionen: Group Chats werden zu Einzelchats umgebaut, Podcasts verschwinden aus der Consumer-App und Deep Research wird dort eingestellt. Der Termin markiert den Beginn der Account-Updates, nicht einen garantiert gleichzeitigen Schalter für jedes Konto und jedes Gerät.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Persönliche, Arbeits- und Schulkonten können in derselben App auftauchen, bleiben aber organisatorisch und datenmäßig getrennt.
  • In Group Chats bleiben eigene Nachrichten, Prompts und Artefakte als Einzelchat verfügbar. Bilder und Medien anderer Teilnehmender sind nach der Migration nicht zugänglich.
  • Gewünschte geteilte Medien sollten vor dem eigenen Account-Update heruntergeladen werden.
  • Podcasts lassen sich vor dem 18. August einzeln aus der Web-Bibliothek laden. Ein Bulk-Export ist nicht dokumentiert.
  • Deep-Research-Berichte sollten über den passenden Kontoweg geprüft und wichtige Ergebnisse zusätzlich in Word gespeichert werden.

Zuerst den Kontotyp klären

In der aktualisierten Copilot-App können persönliche Konten sowie Arbeits- und Schulkonten vorkommen. Das bedeutet aber nicht, dass ihre Daten zusammengelegt werden. Microsoft beschreibt weiterhin getrennte Sicherheits-, Datenschutz-, Compliance- und Administrationsgrenzen. Für die Vorbereitung ist deshalb entscheidend, in welcher Sitzung ein Inhalt entstanden ist und über welchen Kontotyp er später wieder geöffnet werden soll.

Der Rollout hängt außerdem von Konto und Gerät ab. Microsoft kündigt den Beginn der Account-Updates für den 18. August 2026 an, nennt aber keinen weltweit identischen Umschaltzeitpunkt. Auf dem eigenen Gerät kann die neue Oberfläche daher früher oder später sichtbar werden. Die folgenden Schritte sollten sich am tatsächlichen Konto-Update orientieren, nicht an einem angenommenen Stichtag.

Diese drei Dinge vor dem eigenen Update sichern

Die normale Migration soll viele Chats, Bilder und andere Copilot-erstellte Inhalte übernehmen. Für auslaufende Funktionen gelten jedoch eigene Regeln. Wer Inhalte behalten möchte, sollte deshalb selektiv vorgehen:

  1. Geteilte Group-Chat-Medien herunterladen: Sichern Sie Bilder und andere Medien, die von anderen Teilnehmenden stammen und später noch gebraucht werden. Microsoft weist darauf hin, dass diese Inhalte nach der Umwandlung in einen Einzelchat nicht zugänglich sind.
  2. Wichtige Podcasts einzeln speichern: Öffnen Sie Copilot im Web, gehen Sie zur Podcast-Bibliothek und laden Sie einzelne Podcasts vor dem Ruhestand über die dokumentierte Download-Option herunter. Eine Sammelsicherung und der dauerhafte Erhalt geteilter Links sind nicht zugesagt.
  3. Deep-Research-Berichte bewahren: Prüfen Sie vorhandene Berichte über den für Ihr Konto dokumentierten Weg. Wichtige Ergebnisse lassen sich in Microsoft Word öffnen und für die weitere Nutzung speichern.

Diese Reihenfolge vermeidet zwei gegensätzliche Fehler: pauschale Panik vor einem vollständigen Datenverlust und blindes Vertrauen darauf, dass auch Inhalte aus eingestellten Funktionen automatisch erhalten bleiben.

Was mitwandert – und wo die Grenze liegt

Microsoft beschreibt die Umstellung für gewöhnliche Chats und die meisten Copilot-Inhalte als Migration in die aktualisierte Erfahrung. Dazu gehören Chats, Bilder und viele erstellte Artefakte. Dateien, die aus der eigenständigen Copilot-App geteilt oder erzeugt wurden, sollen nach OneDrive verschoben werden.

Das ist eine allgemeine Beschreibung der Migration, keine Garantie für jedes einzelne Objekt. Gerade bei Funktionen, die Microsoft beendet oder umbaut, muss die konkrete Sicherungsregel geprüft werden.

Inhalt oder Funktion Was Microsoft beschreibt Was vorher sinnvoll ist
Normale Chats, Bilder und viele erstellte Inhalte Sollen größtenteils in die aktualisierte Copilot-Erfahrung mitwandern. Nach dem Update Konto und Historie kontrollieren.
Dateien aus der eigenständigen Copilot-App Sollen nach OneDrive verschoben werden. Nach dem Update den OneDrive-Bestand prüfen.
Medien anderer Group-Chat-Teilnehmer Sind im migrierten Einzelchat nicht zugänglich. Gewünschte Bilder und Medien vor dem eigenen Update herunterladen.
Podcasts und Consumer Deep Research Podcasts werden beendet, Deep Research wird in der Consumer-App eingestellt. Podcasts einzeln laden, wichtige Research-Berichte in Word sichern.

Group Chats werden zu Einzelchats

Die Umstellung löscht nicht pauschal alles, was im eigenen Group Chat steht. Eigene Nachrichten, Prompts und Artefakte bleiben laut Microsoft verfügbar, allerdings als Einzelchat. Die Einschränkung betrifft vor allem Beiträge und Dateien anderer Personen: Deren Prompts, Artefakte, Bilder und sonstige Medien sind nach der Migration nicht mehr zugänglich.

Für Familien, Teams und Lerngruppen ist das die praktisch wichtigste Warnung. Ein Bild, das jemand anderes in den Chat geladen hat, gehört nicht automatisch zum eigenen migrierten Bestand. Soll es später noch verfügbar sein, muss es vor dem eigenen Update heruntergeladen werden. Eine Wiederherstellung fremder Inhalte nach der Umstellung sollte niemand einplanen.

Erklärgrafik trennt normale Migration von Chats und Bildern zu der aktualisierten Copilot-Erfahrung und OneDrive von Sonderregeln für Group-Chat-Medien, Podcasts und Deep Research
Normale Inhalte und auslaufende Copilot-Funktionen folgen unterschiedlichen Migrations- und Sicherungswegen – durch KI erzeugt
Vergleichsgrafik mit getrennten privaten und beruflichen oder schulischen Konten sowie vier Fragen zu Sitzung, Chat-Historie, OneDrive und gesicherten Berichten und Medien
Private sowie Arbeits- und Schulkonten bleiben getrennt und sollten nach dem Wechsel mit einem Readback geprüft werden – durch KI erzeugt

Podcasts: einzelne Dateien rechtzeitig speichern

Podcasts sind in der Copilot-App für Verbraucher ab dem 18. August 2026 nicht mehr verfügbar. Das gilt nach Microsofts Angaben für kostenlose und bezahlte Nutzer. Bereits erstellte Podcasts und geteilte Podcast-Links können danach nicht mehr zugänglich sein.

Als Vorbereitung nennt Microsoft den Download einzelner Podcasts aus der Podcast-Bibliothek im Web. Die Anleitung beschreibt keinen Bulk-Export. Wer eine größere Sammlung hat, sollte daher nicht auf eine spätere Sammelfunktion oder dauerhaft funktionierende Links vertrauen, sondern die wirklich wichtigen Episoden priorisieren.

Deep Research: Kontoweg und Tarif unterscheiden

Deep Research wird in der Consumer-Copilot-App ab dem 18. August eingestellt. Für Microsoft-365-Premium-Abonnenten nennt Microsoft Researcher als Weg, weiterhin ausführliche Berichte zu erstellen. Das ist kein universeller kostenloser Ersatz für jedes Konto, sondern hängt vom jeweiligen Plan ab.

Bereits gespeicherte Research-Inhalte werden durch die Änderung laut Microsoft nicht einfach gelöscht. Premium-Abonnenten können sie über Researcher erreichen, Personal- und Family-Abonnenten über die Chat-Historie. Zusätzlich lassen sich bestehende Berichte in Word öffnen und dort speichern. Gerade bei wichtigen Recherchen ist dieser letzte Schritt sinnvoll, weil eine eigene Datei weniger von der späteren Verfügbarkeit einer einzelnen Copilot-Funktion abhängt.

Nach dem Update vier Punkte kontrollieren

Nach dem tatsächlichen Wechsel sollte nicht nur die neue Oberfläche aufgerufen werden. Prüfen Sie konkret:

  • Ist die erwartete persönliche, berufliche oder schulische Sitzung geöffnet?
  • Sind die normale Chat-Historie, eigene Bilder und andere wichtige Artefakte sichtbar?
  • Sind Dateien aus der eigenständigen App in OneDrive angekommen?
  • Lassen sich gesicherte Medien und gespeicherte Deep-Research-Berichte öffnen?

Falls etwas fehlt, sollte zunächst der Kontotyp geprüft werden. Die getrennten Sitzungen erklären manche scheinbare Lücke besser als die Annahme, Microsoft habe Inhalte gelöscht. Bei Group-Chat-Medien anderer Teilnehmer und bei eingestellten Funktionen bleibt die Vorab-Sicherung trotzdem der entscheidende Schritt.

Der 18. August ist kein universeller Umschaltmoment

Die offiziellen Seiten beschreiben einen Beginn der Account-Updates und einen Funktionsruhestand ab dem 18. August. Daraus folgt nicht, dass alle Nutzer in Deutschland, Europa oder anderswo im selben Moment dieselbe Oberfläche sehen. Microsoft weist auf Unterschiede nach Konto und Gerät hin; unabhängige Gegenlektüren beschreiben ebenfalls einen gestaffelten Rollout.

Für die eigene Planung ist deshalb eine einfache Regel besser als ein starres Datum: vor dem persönlichen Update sichern, danach die betroffenen Bereiche kontrollieren. Der 18. August ist der relevante Startpunkt der Änderung, aber nicht zwangsläufig der genaue Zeitpunkt auf jedem einzelnen Gerät.

Fazit: selektiv sichern statt alles exportieren

Die Copilot-Umstellung ist kein pauschaler Datenverlust. Normale Chats und viele erstellte Inhalte sollen mitwandern, persönliche und berufliche Konten bleiben getrennt. Kritisch sind vor allem die Inhalte, die Microsoft nicht in gleicher Form fortführt: fremde Group-Chat-Medien, Podcasts und der Consumer-Zugang zu Deep Research.

Wer vor dem eigenen Update wichtige Medien herunterlädt, einzelne Podcasts speichert, Research-Berichte über den passenden Kontoweg prüft und zentrale Ergebnisse in Word ablegt, reduziert das Risiko mit überschaubarem Aufwand. Danach entscheidet der Readback im eigenen Konto, was tatsächlich angekommen ist.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Für diesen Artikel wurden KI-gestützte Recherche- und Editierwerkzeuge verwendet. Der Inhalt wurde redaktionell geprüft. Stand: 2026-08-15