⚡ Auf einen Blick
- Kern-News: AleaSoft meldet sinkende Strompreise in Europa für Woche 46/2025 trotz Solarrückgang um bis zu 45 Prozent.
- Der Nutzen: Du zahlst weniger pro MWh – in Deutschland bei 93,69 Euro, Frankreich sogar nur 31,28 Euro.
- Fazit: Wind und günstiges Gas kompensieren Solar-Schwäche, aber Preisanstieg ab KW 47 droht.
Warum das jetzt wichtig ist
Europas Strompreise brechen in Woche 46 ein, obwohl die Solarproduktion um bis zu 45 Prozent zurückgeht. AleaSofts Newsletter für KW 47 bestätigt: In sieben von neun Märkten liegen die Preise unter 94 Euro pro MWh.
In Deutschland notieren sie bei 93,69 Euro/MWh, in Frankreich bei nur 31,28 Euro. Das ist ein Rückgang von bis zu 80 Prozent wöchentlich.
Du spürst das direkt in deiner Rechnung, besonders als Gewerbetreibender oder Haushalt mit dynamischem Tarif. AleaSoft prognostiziert jedoch einen Anstieg ab dieser Woche durch steigende Nachfrage.
Preisrückgänge in Europa
Die wöchentlichen Durchschnittspreise fielen massiv: Belgien, Großbritannien, Niederlande, Frankreich, Deutschland, Portugal und Spanien unter 94 Euro/MWh. Italien stieg leicht um 3,6 Prozent, Nordics um 6,1 Prozent.
Verglichen mit der Vorwoche: Rückgänge bis über 80 Prozent. In Frankreich der tiefste Stand mit 31,28 Euro/MWh.
Diese Entwicklung passt zu Q3-Trends, wo Preise trotz Erneuerbaren-Rekorden stiegen. AleaSoft hebt fundamentale Treiber wie Wetter und Nachfrage hervor.
Für dich in Deutschland bedeutet das: Hohe Preise bleiben relativ, aber der Dip bietet Atempause. Im Oktober lagen sie über 75 Euro/MWh.
Die Volatilität zeigt: Kurze Senkungen folgen auf Anstiege. AleaSofts Daten aus Woche 46 unterstreichen das Muster.
Solar-Dip und Wind-Kompensation
“Solarproduktion fiel in Frankreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien um 11 bis 45 Prozent wöchentlich.”
Trotz dieses Dips – saisonal bedingt im November – hielten PV-Rekorde aus Q3 und Oktober an. Deutschland erzeugte im Oktober 3865 GWh Solarstrom.
Spanien toppte Q3 mit 16.814 GWh. Frankreich plus 26 Prozent YoY.
Windenergie springt ein: Höhere Produktion kompensiert den Solar-Rückgang vollends. AleaSoft betont diesen Ausgleich als Schlüssel für die Preissenkung.
Du siehst: Erneuerbare sind diversifiziert. In Deutschland Wind-Rekord Oktober mit 16.630 GWh.
Langfristig steigt die PV-Kapazität. Aber wetterabhängige Dips fordern Flexibilität – denk an Speicher.
Gaspreise als Treiber
TTF-Gaspreis: 30,46 Euro/MWh am 13. November – niedrigster Stand seit Mai 2024. Q3-Durchschnitt 33,04 Euro/MWh.
Das drückt Strompreise trotz steigender CO2-Preise (78,55 Euro/t im Oktober). Gas bleibt Backup für Erneuerbare-Schwankungen.
In Deutschland hochpreisig trotz Dip: Gasabhängigkeit prägt den Markt. Vergleich zu Vorjahr: Deutlich günstiger.
AleaSoft: Niedrige Gaspreise dominieren trotz Nachfragesteigerung. Das erklärt den Europa-weiten Rückgang.
Für dich: Günstigeres Gas könnte deine Heiz- und Stromkosten senken. Aber geopolitische Risiken lauern.
Prognose zeigt Volatilität: Nutze Futures zum Hedgen.
Prognose für Deutschland
AleaSoft erwartet Preisanstieg ab KW 47 durch höhere Nachfrage. Q3 über 65 Euro/MWh, Oktober über 75 Euro.
Deutschland bleibt teuer: 93,69 Euro in Woche 46. Solar-Dip verstärkt Gas- und Wind-Fokus.
PV-Markt wächst: Rekorde trotz Saisonalität. Kombi PV-Wind-Batterie wird essenziell.
Du kannst sparen: Dynamische Tarife nutzen, Speicher installieren für negative Preise.
AleaSoft empfiehlt Hedging via PPA oder Futures für 2026. Winter volatil durch Wetter und Geopolitik.
Mid- und Long-Term-Reports deuten auf Stabilität hin, aber monitoren lohnt.
Das Techzeitgeist-Fazit
Sinkende Preise trotz Solar-Dip bieten dir jetzt Chancen – fixiere mit PPA oder dynamischen Verträgen. AleaSofts Daten zeigen: Wind und Gas halten den Markt.
Aber warne vor KW 47-Anstieg: Baue Speicher auf, diversifiziere. Für Deutschland lohnt Investition in Flexibilität.
93 Euro/MWh in DE trotz Dip – rechnest du jetzt mit dynamischen Tarifen ab, oder hedgst du für den KW47-Anstieg?




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