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Storm sichert 330 Millionen Euro für Batteriespeicher

Stand: 25. March 2026, 14:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Der belgische Energieentwickler Storm hat eine Batteriespeicher Finanzierung über 330 Millionen Euro für zwei Großprojekte…

Von Wolfgang

25. März 20262 Min. Lesezeit

Storm sichert 330 Millionen Euro für Batteriespeicher

Der belgische Energieentwickler Storm hat eine Batteriespeicher Finanzierung über 330 Millionen Euro für zwei Großprojekte gesichert. Mit dem Geld starten Bau und Umsetzung von Anlagen mit zusammen 300 Megawatt und 1.200 Megawattstunden in Ruien…

Stand: 25. March 2026, 14:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Der belgische Energieentwickler Storm hat eine Batteriespeicher Finanzierung über 330 Millionen Euro für zwei Großprojekte gesichert. Mit dem Geld starten Bau und Umsetzung von Anlagen mit zusammen 300 Megawatt und 1.200 Megawattstunden in Ruien und Langerlo. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.

Das Wichtigste

  • Storm hat 330 Millionen Euro für zwei Batteriespeicherprojekte in Belgien zugesagt bekommen.
  • Die zentrale Größe liegt bei 300 Megawatt Leistung und 1.200 Megawattstunden Speicherkapazität.
  • Betroffen ist vor allem die belgische Strominfrastruktur. Die beiden Anlagen sollen 2027 ans Netz gehen.

Storm startet zwei Batteriespeicherprojekte in Belgien

Der belgische Entwickler und Stromerzeuger Storm hat am Mittwoch eine Finanzierung über 330 Millionen Euro für zwei große Batteriespeicherprojekte bekanntgegeben. Die Vorhaben entstehen in Ruien und Langerlo in Belgien. Nach Angaben des Unternehmens und von Branchenmedien hat der Bau begonnen. Die Projekte gehören zu den größeren Batteriespeicheranlagen, die derzeit in Belgien umgesetzt werden.

300 Megawatt und vier Stunden Speicherdauer

Das Projekt in Ruien ist mit 200 Megawatt und 800 Megawattstunden geplant. Die Anlage in Langerlo soll auf 100 Megawatt und 400 Megawattstunden kommen. Beide Systeme sind damit auf eine Speicherdauer von vier Stunden ausgelegt. Als Lieferant der Batteriesysteme ist Tesla vorgesehen. An der Finanzierung sind den Berichten zufolge neben Storm die Investoren I4B, PMV und TINC sowie ein Bankenkonsortium beteiligt.

Speicher sollen Netzschwankungen ausgleichen

Große Batteriespeicher gewinnen in Belgien und anderen europäischen Strommärkten an Bedeutung, weil sie Stromüberschüsse aufnehmen und bei Engpässen wieder einspeisen können. Für das belgische Netz erhöhen die beiden Anlagen die verfügbare Flexibilität. Das ist vor allem relevant, wenn erneuerbare Einspeisung schwankt und kurzfristig Regelenergie oder Lastverschiebung gebraucht wird.

Inbetriebnahme ist ab Sommer 2027 vorgesehen

Für Langerlo ist die Inbetriebnahme im Sommer 2027 vorgesehen. Ruien soll im Herbst 2027 folgen. Bis dahin stehen Bau, Installation der Batteriesysteme und Netzanschluss an. Weitere Vertragsdetails zu Laufzeiten oder einzelnen Finanzierungsbausteinen wurden ohne konkrete Angaben nicht veröffentlicht.

Projektfinanzierung für Speicher gewinnt an Gewicht

Die Finanzierungszusage zeigt, dass große Batteriespeicher in Europa zunehmend über klassische Projektstrukturen umgesetzt werden. Für den Markt ist das ein Hinweis darauf, dass Banken und Infrastrukturinvestoren solche Anlagen inzwischen als eigenständige Energiewende-Infrastruktur finanzieren.