Auf einen Blick
Samsung hat den Ausbau von Samsung Galaxy Satellit für ausgewählte Smartphones bekanntgegeben und erstmals konkret auf Messaging- und Notfallfunktionen verwiesen. Praktisch nutzbar bleibt der Dienst vor allem für systemnahe Kommunikations-Apps. Umfang und Start hängen vom Mobilfunkanbieter und vom jeweiligen Markt ab.
Das Wichtigste
- Samsung hat am 27. Februar den weltweiten Ausbau von Satellitenkommunikation für ausgewählte Galaxy-Smartphones angekündigt.
- Offiziell genannt werden Messaging, Datendienste und Notfallhilfe. In der Praxis ist bislang vor allem Google Messages als nutzbare App bekannt.
- Betroffen sind je nach Markt, Netzbetreiber und Softwarestand ausgewählte Galaxy-Modelle, darunter die Galaxy-S26-Reihe.
Samsung erweitert den Satellitenfunk auf weitere Galaxy-Modelle
Samsung hat den Ausbau seiner Satellitenkommunikation für ausgewählte Galaxy-Smartphones angekündigt. Das Unternehmen nennt als Anwendungsfälle Textnachrichten, Datendienste und Notfallhilfe. Für Nutzer bedeutet das vor allem eine zusätzliche Verbindungsmöglichkeit außerhalb des Mobilfunknetzes, wenn der jeweilige Anbieter den Dienst freischaltet.
Samsung nennt Funktionen, aber nur wenige App-Namen
Nach Angaben von Samsung wird die Funktion in Zusammenarbeit mit Netzbetreibern in mehreren Märkten eingeführt. Genannt werden unter anderem T-Mobile, Verizon, AT&T, Vodafone, KDDI, SoftBank, NTT Docomo und Rakuten. Samsung spricht von Messaging- und Datendiensten per Satellit, nennt öffentlich aber keine längere Liste unterstützter Apps. Aus einem bereits aktiven Verizon-Angebot für Galaxy-Geräte ist bekannt, dass Google Messages für Satelliten-Nachrichten genutzt wird. Weitere App-Namen sind bislang offen.
Abhängigkeit von Netzbetreibern und Softwarestand
Für Nutzer in Deutschland und Europa ist entscheidend, ob der jeweilige Mobilfunkanbieter den Dienst unterstützt. Samsung knüpft die Verfügbarkeit ausdrücklich an Partnerschaften mit Netzbetreibern, an Marktfreigaben und an die installierte Softwareversion. Der Satellitenfunk ersetzt damit kein reguläres mobiles Internet. Er ist zunächst auf grundlegende Kommunikation und Notfälle zugeschnitten.
Weitere Freischaltungen sollen schrittweise folgen
Samsung hat den Start als schrittweisen Ausbau beschrieben. Welche Galaxy-Modelle in einzelnen Ländern tatsächlich Zugriff erhalten, soll von den beteiligten Anbietern, regionalen Vorgaben und dem One-UI-Stand abhängen. Mit weiteren Details zu unterstützten Diensten und Märkten ist daher vor allem über Carrier-Mitteilungen und Software-Updates zu rechnen.
Satellitenfunk startet bei Galaxy zunächst für Basisdienste
Die neue Samsung-Ankündigung erweitert den Rahmen für Samsung Galaxy Satellit, bleibt bei der App-Unterstützung aber konkret nur in Ansätzen. Fest steht bisher vor allem die Nutzung für Nachrichten und Notfälle. Breitere Anwendungsmöglichkeiten hängen von den Mobilfunkpartnern ab.