Montag, 22. Juni 2026

Smartwatch

Samsung beendet App-Support für Galaxy Fit und Fit e

Stand: 21. February 2026, 13:46 Uhr Berlin Auf einen Blick Samsung hat in einer aktuellen Aktualisierung der Galaxy-Wearable-App die Unterstützung für die Fitnessarmbänder Galaxy Fit…

Von Wolfgang

21. Feb. 20263 Min. Lesezeit

Samsung beendet App-Support für Galaxy Fit und Fit e

Samsung hat in einer aktuellen Aktualisierung der Galaxy-Wearable-App die Unterstützung für die Fitnessarmbänder Galaxy Fit und Galaxy Fit e beendet. Damit kann das "Galaxy Fit Support Ende" für betroffene Nutzer dazu führen, dass Kopplung…

Stand: 21. February 2026, 13:46 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Samsung hat in einer aktuellen Aktualisierung der Galaxy-Wearable-App die Unterstützung für die Fitnessarmbänder Galaxy Fit und Galaxy Fit e beendet. Damit kann das “Galaxy Fit Support Ende” für betroffene Nutzer dazu führen, dass Kopplung und Synchronisation mit Smartphones nicht mehr funktionieren und Datenübertragungen in Samsung Health ausbleiben.

Das Wichtigste

  • Eine neue Version der Galaxy-Wearable-App entfernt die Geräteunterstützung für Galaxy Fit und Galaxy Fit e.
  • Nach Berichten, die sich auf Versionshinweise der App beziehen, betrifft das vor allem Kopplung und Sync-Funktionen der Bänder.
  • Betroffen sind Nutzer der beiden älteren Modelle nach Installation der aktualisierten App, auch in der EU.

App-Update kappt die Anbindung älterer Fitnessbänder

Samsung beendet die Unterstützung der Fitnessarmbänder Galaxy Fit und Galaxy Fit e in der Galaxy-Wearable-App. Damit stehen zentrale Funktionen wie das Einrichten der Geräte und die Datenübertragung an das Smartphone für diese Modelle nicht mehr regulär zur Verfügung. Für Nutzerinnen und Nutzer kann das unmittelbare Folgen für die Synchronisation von Aktivitäts- und Gesundheitsdaten haben.

Supportende für Galaxy Fit und Fit e in der Wearable-App

Über das Support-Ende berichteten mehrere Technikmedien. Das Portal Android Authority schrieb, Samsung habe die Unterstützung der beiden Modelle in den Hinweisen zu einer aktuellen Aktualisierung der Galaxy-Wearable-App gestrichen. Android Central berichtete ebenfalls über den Schritt und verwies auf Auswirkungen beim Koppeln der Geräte nach einem App-Update.

Eine regionale Einschränkung wurde in den Berichten nicht genannt. Der genaue Rollout-Zeitpunkt in Europa ist derzeit nicht bekannt.

Samsung hat in der Vergangenheit bei älteren Wearables wiederholt die Kompatibilität zu neuen App- oder Smartphone-Versionen beendet. In einer Support-Mitteilung zu “End of service” für frühere Galaxy-Gear-Modelle begründet das Unternehmen solche Schritte damit, dass sich die Servicequalität nicht mehr allein über App-Updates sichern lasse.

Folgen für Synchronisation und Daten

Fällt die Geräteeinbindung über die Galaxy-Wearable-App weg, kann das Band nicht mehr wie vorgesehen mit dem Smartphone verbunden werden. In der Praxis betrifft das vor allem den Datenabgleich, also die Übertragung von Messwerten und Aktivitätsdaten in die Samsung-Health-App. Auch Änderungen an Einstellungen oder das Verwalten von Funktionen, die über die Companion-App laufen, können eingeschränkt sein.

Für Nutzer in Deutschland und der EU bedeutet das vor allem organisatorischen Aufwand und mögliche Zusatzkosten. Wer die Daten weiterhin über die Samsung-Softwarekette nutzen will, muss voraussichtlich auf ein unterstütztes Gerät ausweichen. Ob und in welchem Umfang bestehende Datenbestände in Samsung Health davon berührt sind, hängt von der bisherigen Synchronisationspraxis ab.

Wie es weitergeht

Offen bleibt, ob Samsung für die betroffenen Modelle noch einen Übergang über ältere App-Versionen oder andere Software-Komponenten unterstützt. Die Berichte deuten darauf hin, dass die Einschränkung vor allem an die Nutzung einer aktualisierten Galaxy-Wearable-App gekoppelt ist. Neue Firmware- oder Funktionsupdates für Galaxy Fit und Galaxy Fit e sind damit faktisch nicht mehr zu erwarten, sofern die Geräteanbindung in der App entfällt.

Einordnung

Das Supportende für Galaxy Fit und Galaxy Fit e folgt dem Muster, ältere Wearables aus der laufenden App-Unterstützung zu nehmen. Der unmittelbare Effekt liegt in möglichen Ausfällen beim Koppeln und Synchronisieren. Für betroffene Nutzer verschiebt sich der Nutzen der Geräte damit stärker in Richtung Offline-Betrieb oder Gerätewechsel.