Auf einen Blick
Samsung hat die Blutdruckfunktion der Galaxy Watch nach eigenen Angaben für ausgewählte Nutzer in den USA in Samsung Health freigeschaltet. Die Funktion, die regelmäßige Kalibrierung mit einer Oberarmmanschette verlangt, ist laut Unternehmen nicht für Diagnose oder Prävention von Bluthochdruck bestimmt.
Das Wichtigste
- Samsung meldet die Freischaltung der Blutdruckmessung für ausgewählte Galaxy-Watch-Nutzer in den USA.
- Für die Nutzung ist laut Unternehmen alle 28 Tage eine Kalibrierung mit einer Oberarmmanschette nötig.
- Samsung grenzt die Funktion als Begleitmessung ein. Angaben zur regulatorischen Einordnung in den USA blieben offen.
Samsung startet Blutdruckfunktion in den USA
Samsung hat die Blutdruckmessung auf der Galaxy Watch nach eigenen Angaben für ausgewählte Nutzer in den USA verfügbar gemacht. Die Funktion läuft über Samsung Health Monitor innerhalb von Samsung Health. Das Unternehmen bringt damit ein bereits in anderen Märkten eingeführtes Gesundheitsmerkmal in einen weiteren Markt.
Kalibrierung bleibt technische Voraussetzung
Nach Angaben des Unternehmens muss die Funktion zunächst mit einer klassischen Oberarmmanschette kalibriert werden. Diese Kalibrierung ist alle 28 Tage zu erneuern. Samsung beschreibt die Messung als Schätzung von systolischem und diastolischem Blutdruck sowie der Herzfrequenz. Für Diagnose oder Prävention von Bluthochdruck sei die Funktion nicht bestimmt.
FDA-Warnung setzt den Rahmen
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte im September 2025 allgemein vor nicht autorisierten Geräten zur Blutdruckmessung gewarnt, darunter auch Funktionen in Wearables. Die Behörde verwies auf das Risiko fehlerhafter Werte und daraus folgender Fehlentscheidungen. Ob die Samsung-Funktion in den USA als reguliertes Medizinprodukt zugelassen ist, blieb in der Mitteilung offen.
Rollout läuft über Samsung Health Monitor
Für Nutzer in den USA bedeutet der Start, dass die Funktion nun in Samsung Health Monitor bereitsteht, sofern eine unterstützte Galaxy Watch vorliegt und die Kalibrierung abgeschlossen ist. Zum Umfang des Rollouts und zu weiteren Geräten machte Samsung zunächst keine konkreten Angaben. An der Pflicht zur regelmäßigen Referenzmessung mit Oberarmmanschette ändert der Start nichts.
US-Start mit klaren Nutzungsgrenzen
Der Schritt erweitert die Verfügbarkeit der Galaxy-Watch-Blutdruckmessung auf den US-Markt. Für die praktische Nutzung bleibt die Funktion an eine klassische Manschettenmessung gekoppelt und ist vom Unternehmen nicht als Diagnosewerkzeug eingeordnet.






