Perplexity Comet: AI-Browser jetzt global und kostenlos

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2026

Kurzfassung

Perplexity hat seinen KI-Browser Comet am 2. Oktober 2025 weltweit kostenlos veröffentlicht. Comet basiert auf Chromium und integriert einen tabbezogenen Assistenten, der Seiteninhalte zusammenfasst, Fragen zur geöffneten Seite beantwortet und – je nach freigegebenen Berechtigungen – auch Aufgaben im Surf-Kontext unterstützen kann. Zusätzlich baut Perplexity mit Comet Plus ein Publisher-Modell auf, das Premium-Journalismus direkt im Browser zugänglich macht (als 5-US-$-Abo, inklusive bei Perplexity Pro/Max). Für Nutzer ist das attraktiv, weil KI-Funktionen im Alltag ohne Extra-Setup testbar werden – zugleich steigen aber die Anforderungen an Datenschutz und Sicherheitsdisziplin, sobald Assistenzfunktionen mit Kontozugriff oder „agentischem“ Verhalten genutzt werden.


Einleitung

Stell dir vor, du surfst durchs Netz und ein smarter Helfer fasst lange Artikel zusammen, erklärt dir komplexe Passagen oder hilft dir, den nächsten Schritt direkt im Browser umzusetzen. Genau diesen Ansatz verfolgt Perplexitys Comet: ein Browser, in dem KI nicht „oben drauf“ sitzt, sondern Teil des Workflows ist.

Am 2. Oktober 2025 hat Perplexity Comet weltweit für alle kostenlos freigegeben. Zuvor lief der Browser seit 9. Juli 2025 in einem begrenzten Rollout – mit Warteliste und Einladungen (anfangs u. a. gekoppelt an das Max-Abo).

Was ist der Comet AI Browser?

Comet ist mehr als ein normaler Browser. Er kombiniert das Vertraute aus dem Chrome-Ökosystem mit der KI-Power von Perplexity. Comet startete im Juli 2025 in einem begrenzten Rollout; der Zugang war anfangs u. a. an das Max-Abo (200 US-$/Monat) gekoppelt und später über Wartelisten/Einladungen möglich. Seit dem weltweiten Release kann jeder Comet ohne Wartezeit herunterladen. Der Download erfolgt über die offizielle Comet-Seite von Perplexity.

Comet ist als „KI-Browser“ vor allem dann stark, wenn du nicht nur konsumierst, sondern aktiv arbeitest – also Inhalte prüfen, vergleichen, zusammenführen oder direkt in eine Aufgabe überführen willst. Technisch gesehen ist das genau der Punkt, an dem „nur Surfen“ zu „Browsern + Assistenz“ wird: Kontext im Tab, schnelle Rückfragen und weniger Copy-&-Paste zwischen Tools.

“Comet macht das Surfen zu einem Gespräch mit dem Web.” – Perplexity-Team

Die Nutzung stieg nach dem Release laut Perplexity-Blog spürbar an: Nutzer stellen nach Installation deutlich mehr Anfragen, im Bereich von 6- bis 18-fach am ersten Tag. Das zeigt ziemlich klar, wie „hungrig“ viele nach solchen Tools sind. Zusätzlich setzt Comet auf Funktionen zur Reduktion von Ads/Clutter (Werbung, Tracking-Ballast, visuelles Chaos) – wie gut das je Seite funktioniert, variiert aber naturgemäß.

Für Einsteiger: Installiere Comet, melde dich an und starte. Der Assistent erscheint als Sidebar. Und ganz ohne Magie: Je klarer du deine Fragen stellst („Fass mir die Argumente zusammen“, „Was ist die Kernaussage“, „Welche Punkte sind strittig?“), desto mehr fühlt es sich wie ein persönlicher Guide durchs Internet an.


Neue Features und Integrationen

Der Clou von Comet: Video-Generierung ist Teil des Perplexity-Ökosystems – aber wichtig ist die Einordnung: Das ist nicht automatisch ein kostenloses Standard-Feature für jeden. Laut Perplexity-Help-Center hängt Video-Generierung an Pro/Max (bzw. Enterprise-Plänen) und nutzt je nach Tarif unterschiedliche Modelle (z. B. Veo 3.1 bei Pro, Sora 2 Pro bei Max). Comet kann solche Outputs dann im Workflow weiterverwenden – etwa beim Vorbereiten, Organisieren oder Veröffentlichen, je nachdem, welche Aktionen im Browser gerade unterstützt sind und welche Freigaben du erteilst.

Stell dir folgendes vor: Du planst einen Reise-Vlog, lässt dir aus einem Textprompt kurze Clips generieren (z. B. via Veo-Modell im passenden Plan) und Comet hilft dir anschließend dabei, die Assets zu sortieren, Begleittexte zu formulieren oder das Posting sauber vorzubereiten. Das war früher „Tool-Pingpong“ und eher etwas für Profis mit Setup-Disziplin – jetzt rückt es näher an den Alltag ran. Aber: Die letzte Freigabe sollte immer bei dir liegen, gerade wenn Konten oder Uploads im Spiel sind.

Perplexity kündigt weiterhin Background Assistants an; zusätzlich gibt es einen Email Assistant, der laut Perplexity für Max-Abonnenten (und bestimmte Enterprise-Stufen) gedacht ist. Die Idee: Aufgaben im Hintergrund abarbeiten – z. B. Terminabstimmungen, Entwürfe, Inbox-Sortierung. Funktionen mit Kontozugriff (Mail/Kalender) sind praktisch, erhöhen aber die Anforderungen an Berechtigungen und Kontrolle (Datenschutz!) – insbesondere in beruflichen Kontexten.

Weiterhin gibt es ein Publisher-Programm: Comet Plus bündelt teilnehmende Medienpartner in einem Modell, das Premium-Artikel direkt im Browser zugänglich macht. Offiziell genannt werden u. a. Condé Nast (z. B. Wired), Fortune, Le Figaro, Le Monde, Los Angeles Times und The Washington Post. Das wirkt fairer als „einfach scrapen und fertig“, weil es zumindest einen strukturierten Vergütungs-Ansatz mit Publishern versucht.

Und noch ein wichtiger Punkt zur Plattform: Comet war zunächst stark Desktop-fokussiert, ist inzwischen aber auch für Android verfügbar; eine iOS-Version wurde in Berichten als „coming soon“ eingeordnet.

Feature Beschreibung Verfügbarkeit
Video-Generierung (Perplexity) Video-Erstellung aus Text abhängig von Plan/Feature-Rollout
Email Assistant Asynchrone Tasks Max-Abonnenten
Background Assistants Werbung reduzieren angekündigt/rolloutabhängig

Diese Tools machen Comet in Summe zu einem Alleskönner. Sie verbinden Suche, Kreativität und Produktivität ziemlich nahtlos – zumindest dann, wenn man sich einmal ein sauberes Setup und ein paar „Regeln“ angewöhnt.


Herausforderungen und Sicherheit

 

Sicherheitsforscher haben unter dem Schlagwort CometJacking Angriffe beschrieben, bei denen Prompt-Injection in Links/Inhalten den Assistenten zu unerwünschten Aktionen verleiten kann – im Worst Case bis hin zu Datenabfluss aus verbundenen Diensten (z. B. Mail/Kalender), wenn entsprechende Berechtigungen aktiv sind. Perplexity hat Teile der Vorwürfe öffentlich relativiert bzw. widersprochen; die Lage ist daher dynamisch und stark update-abhängig. Das ist kein Grund zur Panik – aber ein guter Grund, bewusst mit Freigaben umzugehen.

Privacy ist ebenfalls ein Thema. Der Browser kann (je nach Funktion) Erlaubnisse für Bildschirmzugriff, Keychain/Passwörter oder E-Mail-Workflows anfragen. Das ist funktional nachvollziehbar – aber jede zusätzliche Berechtigung vergrößert die Angriffsfläche. Für sensible Daten gilt deshalb wie üblich: Privacy- und Berechtigungs-Einstellungen prüfen und Kontozugriffe so minimal wie möglich halten – besonders bei vertraulichen Informationen oder im Arbeitskontext.

Mobile-Apps fehlen inzwischen nicht mehr komplett: Android ist da (seit November 2025), aber einige Komfortfunktionen wie vollständiges Cross-Device-Syncing wurden zum Start noch als ausbaufähig beschrieben. Im Wettbewerb mit etablierten Browsern muss Comet zeigen, dass Produktivität und Sicherheit dauerhaft überzeugen. Und ja: Der ganze Themenkomplex „KI nutzt Inhalte von Publishern“ bleibt politisch und rechtlich sensibel – Comet Plus ist auch als Antwort auf genau diese Debatte zu lesen.

Trotzdem: Updates kommen schnell. Teste es, aber passe die Einstellungen an. So minimierst du Risiken und maximierst den Nutzen – ohne dir unnötig Baustellen ins digitale Leben zu holen.

Zukunft und Marktchancen

Comet hat Potenzial, den Browser-Markt zu verändern – nicht, weil Tabs plötzlich neu sind, sondern weil „Browser“ wieder zu einer Produktkategorie mit echter Differenzierung wird: Assistenz, Agenten, Workflows. Perplexity flankiert den Launch u. a. mit der Chess.com-Partnerschaft: Das Comet Open 2025 startet am 11. Oktober mit einem 200.000-US-$-Preisfonds. Zusätzlich gab es im Rahmen der Aktion 30 Tage Chess.com Premium-Features für Comet-Nutzer (zeitlich begrenzt). Cleverer Marketing-Move, weil es Comet sofort in eine konkrete Nutzer-Routine bringt.

Perplexity nutzt eine klare Produktstrategie und Partnerschaften, um Comet zu positionieren. Und ja: Im Kontext von Googles Antitrust-Druck wirkt das Timing nicht zufällig. Viele Nutzer suchen Alternativen zu Big Tech – nicht unbedingt aus Ideologie, sondern weil sie mehr Kontrolle, bessere Workflows oder schlicht weniger Reibung im Alltag wollen.

Die Adoption wächst rasant. Von der Waitlist hin zu deutlich mehr täglichen Fragen pro Nutzer – Comet könnte Arc oder Brave Konkurrenz machen, vor allem bei Menschen, die KI nicht nur „nice to have“, sondern als Produktivitäts-Hebel sehen. Mit Video-Workflows (je nach Plan) wird es zusätzlich für Kreative attraktiv. Und mobile Releases erweitern die Reichweite – Android ist bereits da, iOS dürfte folgen.

„KI-Browser wie Comet formen die Zukunft des Webs.“ – das ist der Tenor, den man aktuell häufig hört. Der Punkt ist: Ob das stimmt, entscheidet am Ende nicht das Marketing, sondern ob Nutzer sich im Alltag wirklich sicher und schneller fühlen.

Für dich: Probiere es aus, besonders wenn du KI magst. Es könnte dein tägliches Tool werden – solange du die Sicherheits-Basics ernst nimmst.


Fazit

Perplexity Comet bringt KI direkt ins Browsing und macht es kostenlos zugänglich. Mit einem tabbezogenen Assistenten, smarten Workflows und (je nach Plan) Video-Generierung spart es Zeit und kann Kreativität anstoßen. Trotz Sicherheitsfragen wirkt das Gesamtpaket innovativ – aber eben auch wie eine neue Browser-Generation, bei der „Komfort“ und „Kontrolle“ sauber balanciert werden müssen.

Der Release markiert einen Meilenstein für Perplexity und den Markt. Es lohnt, Comet zu testen – und die Entwicklung aufmerksam zu beobachten, gerade bei den Themen Berechtigungen, Schutz vor Prompt-Injection und der Frage, wie gut das Publisher-Modell langfristig trägt.


*Was hältst du von Comet? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren und verbreite den Artikel in den sozialen Medien!*

2 Antworten zu „Perplexity Comet: AI-Browser jetzt global und kostenlos“

  1. Avatar von brxnd
    brxnd

    Oh no …
    der Text ist, wie in den Fußnoten vermerkt durch ›KI-gestützte Recherche- und Editortools‹gejagt worden. Die Übersetzung ist so furchtbar, dass ich sogar behaupte, der ›Autor‹ hat nicht ein Wort dieses Artikels selbst geschrieben oder gelesen. Bitte, lasst doch den Quatsch. Oder macht Euch wenigstens die Mühe, den Artikel zu lesen, dann meinetwegen von der KI übersetzen zu lassen … aber um Himmels Willen, lest den Brei danach wenigstens nochmal Korrektur! So, wie oben, ganz ohne Arbeit und vermutlich komplett automatisiert, hat das Ergebnis mit journalistischer Arbeit nichts gemein.

    Davon abgesehen: Ja, ich glaube auch, dass die Benutzung von Comet ein großes Risiko darstellt …

    1. Avatar von Wolfgang Walk

      Hallo, der Text wurde überarbeitet und mit aktuellen Informationen aktualisiert.

      Worin sehen Sie genau das Risiko?

      Viele Grüße aus der Redaktion
      Wolfgang

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