Auf einen Blick
Die UK‑Regierung vergab in der CfD‑Runde AR7 8.4 GW Offshore-Wind. Laut Regierung entspricht die Jahresproduktion dem Bedarf von über 12 Mio. Haushalten. Die Auktion bringt rund £22 Mrd. private Investitionen, aber auch Risiken bei Netzanschluss und Projektumsetzung.
Das Wichtigste
- Die Contracts for Difference‑Runde AR7 sicherte 8.4 GW Kapazität zu, das wird als Jahresäquivalent von über 12 Mio. Haushalten kommuniziert.
- Die Regierung nennt durchschnittliche Strike‑Preise von ca. £90.91/MWh (fixed‑bottom) und £216.46/MWh (floating) sowie etwa £22 Mrd. erwartete private Investitionen.
- Hauptrisiken sind Netzanbindung, Bau‑Timing bis 2030 und Umweltprüfungen; die Haushalts‑Angabe ist eine Jahreshochrechnung, keine ständige Versorgungsgarantie.
Einleitung
Wer: Die britische Regierung und Teilnehmer der Contracts for Difference‑Auktion AR7. Was: 8.4 GW Offshore‑Kapazität wurde vertraglich zugesichert. Wann: Mitteilung am 14. Januar 2026. Warum relevant: Die Menge kann nach Regierungsangaben Jahresstrom für über 12 Mio. Haushalte liefern und beeinflusst Investitionen, Netzausbau und Energiepreise.
Was neu ist
In der Contracts for Difference‑Runde AR7 wurden am 14. Januar 2026 Projekte mit insgesamt 8.4 GW zugesprochen. Die Regierung gibt an, dies entspreche der Jahresproduktion für das Äquivalent von mehr als 12 Mio. Haushalten. Die Auktion soll rund £22 Mrd. privates Kapital mobilisieren. Gemeldete durchschnittliche Strike‑Preisen liegen bei £90.91/MWh für bottom‑fixed‑Projekte; für schwimmende Anlagen sind deutlich höhere Werte ausgewiesen (ca. £216.46/MWh). Die Ergebnisse gelten als die bisher größte Offshore‑Ausschreibung des Landes.
Was das bedeutet
Die Auktion signalisiert starken Investorenzustrom und könnte die Laufzeitkosten für Strom senken, weil die gemeldeten Strike‑Preise unter staatlichen Gas‑Vergleichen liegen. Für Verbraucher heißt das nicht automatisch sofort niedrigere Rechnungen, weil Netzkosten, Systemintegration und Marktpreise eine Rolle spielen. Projekte benötigen Netzanschluss, Genehmigungen und Baustart‑Finanzierung; Verzögerungen können die Wirkung bis 2030 reduzieren. Umweltprüfungen bleiben relevant, etwa bei ökologisch sensiblen Standorten.
Wie es weitergeht
Als nächster Schritt stehen Detail‑Analysen und Projekt‑Due‑Diligence an: Betreiber müssen Final‑Investment‑Decisions treffen und Netzbetreiber Netzanbindungen planen. Behörden überwachen Genehmigungen und Umweltauflagen. Beobachter werden prüfen, ob Zeitpläne bis 2030 einhaltbar sind. Für Investoren und Abnehmer bleibt wichtig, welche Projekte unter CfD‑Schutz stehen und welche zusätzliche Absicherung über PPAs benötigen. Medien und Branchen‑Sites berichten in den kommenden Wochen projektspezifische Details.
Fazit
Die AR7‑Auktion ist ein starker Impuls für den Ausbau erneuerbarer Offshore‑Erzeugung und zieht große Investitionen an. Die Angabe zum Äquivalent von 12 Mio. Haushalten ist eine Jahreshochrechnung; die tatsächliche Wirkung hängt von Netz, Timing und Umweltprüfungen ab.
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