Auf einen Blick
Nissan hat in Japan 171 Exemplare des neuen Leaf wegen eines Fehlers an der Hochvoltbatterie zurückgerufen. Das Thema Nissan Leaf Rückruf betrifft Fahrzeuge aus der jüngsten Produktion. Als Abhilfe ist laut Berichten der Austausch von Batteriemodulen oder kompletten Packs vorgesehen.
Das Wichtigste
- Nissan hat in Japan einen Rückruf für 171 neue Leaf-Fahrzeuge veranlasst.
- Betroffen sind laut Bericht Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 1. Dezember 2025 bis 7. März 2026.
- Als Ursache wird ein Fertigungsfehler an Bauteilen der Hochvoltbatterie genannt, der zu Kurzschluss und Überhitzung führen kann.
Rückruf betrifft die jüngste Leaf-Produktion in Japan
Nissan hat in Japan 171 Fahrzeuge des neuen Leaf wegen eines Batteriefehlers zurückgerufen. Darüber berichtete das Branchenmedium Electrek am Freitag unter Verweis auf eine Rückrufmitteilung für den Heimatmarkt. Demnach betrifft die Maßnahme Fahrzeuge, die zwischen dem 1. Dezember 2025 und dem 7. März 2026 gebaut wurden.
Fehler soll in Batteriezellen Kurzschlüsse auslösen können
Als Ursache wird ein Fertigungsfehler an Elektrodenplatten der Hochvoltbatterie genannt. Der Defekt kann dem Bericht zufolge einen internen Kurzschluss auslösen. Daraus können Überhitzung und im Extremfall ein Brand entstehen. Nissan will betroffene Batteriemodule oder komplette Batteriepakete austauschen. Eine offizielle Angabe zu Kosten machte das Unternehmen bislang nicht.
Maßnahme trifft ein neues Modell in der frühen Marktphase
Der Rückruf fällt in die frühe Produktions- und Einführungsphase des neuen Leaf. Für Nissan ist das relevant, weil das Modell im Elektroauto-Geschäft eine zentrale Rolle spielt. Unklar ist derzeit, ob Behörden oder Märkte außerhalb Japans eine gleichlautende Maßnahme folgen lassen.
Austausch der betroffenen Batterieeinheiten ist vorgesehen
Als nächster Schritt sollen die betroffenen Fahrzeuge identifiziert und technisch überarbeitet werden. Nach dem Bericht will Nissan je nach Befund einzelne Module oder die gesamte Hochvoltbatterie ersetzen. Weitere Details zum Ablauf der Halterbenachrichtigung waren zunächst nicht genannt.
Der Fall erhöht den Druck auf die Batteriekontrolle
Rückrufe an Hochvoltbatterien sind für Hersteller besonders sensibel, weil sie Sicherheit, Gewährleistung und Markteinführung zugleich berühren. Der aktuelle Fall ist nach der bislang bekannten Stückzahl klein, betrifft aber ein neues Modell und damit einen wichtigen Teil von Nissans Elektrostrategie.