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Huawei Fusionsolar erreicht laut Hersteller mit seiner Utility‑Plattform das höchste TÜV‑Prime‑Sicherheitslevel. Die Zertifizierung betrifft Smart‑String und grid‑forming Speicher und soll Brände und Pack‑Thermal‑Runaway begrenzen. Für Betreiber bedeutet das erhöhte Sicherheit bei großflächigen Energiespeichern.
Key Facts
- Huawei Fusionsolar erhielt nach Herstellerangaben ein TÜV Rheinland Prime‑Zertifikat auf dem höchsten Level.
- Ein 12 MWh grid‑forming‑Projekt mit TÜV SÜD‑Abnahme wurde im Juni 2025 in Kambodscha in Betrieb genommen.
- Herstellerangaben nennen technische Maßnahmen gegen Pack‑Thermal‑Runaway und hohe Rückspeise‑Effizienz.
Einleitung
Huawei Fusionsolar hat Berichten zufolge für seine Utility‑Speicherplattform eine der strengsten Sicherheitsbewertungen erhalten. Die Meldung betrifft Smart‑String und grid‑forming Systeme und ist relevant für Energieversorger und Projektentwickler, die große Batteriespeicher planen oder betreiben.
Was ist neu
Huawei meldete Ende 2024, dass Teile der FusionSolar‑ESS‑Plattform das TÜV Rheinland Prime‑Zertifikat auf der höchsten Stufe erhielten. Das Zertifikat adressiert insbesondere den Schutz gegen Pack‑level Thermal‑Runaway, also die Ausbreitung eines Batteriebrands von einer Zelle auf benachbarte Zellen. Außerdem lief im Juni 2025 ein 12 MWh grid‑forming‑Projekt mit TÜV‑SÜD‑Prüfung an, das Funktionen wie Black‑Start und Volt‑/Frequency‑Ride‑Through validiert. Die Informationen stammen aus Herstellerangaben und Fachmedien.
Was bedeutet das
Für Betreiber großer Speicherprojekte bedeutet die Zertifizierung eine zusätzliche Nachweislage für Sicherheitsfragen gegenüber Versicherern und Netzbetreibern. Schutzmaßnahmen gegen thermisches Durchgehen reduzieren das Risiko von Kaskadenbränden, was Planung und Genehmigung erleichtern kann. Zugleich sind solche Zertifikate ein Verkaufsargument im Wettbewerb um Ausschreibungen. Kritisch ist, dass viele Angaben aus Herstellerpublikationen stammen; unabhängige Prüfberichte sollten bei Großprojekten angefordert werden.
Wie geht es weiter
Als nächster Schritt sind Prüfungsdokumente von TÜV‑Stellen und Felddaten aus in Betrieb befindlichen Anlagen wichtig. Energieversorger sollten bei Ausschreibungen explizit nach dem Zertifikat‑Scope fragen und Langzeit‑Betriebsdaten einfordern. Marktweit dürfte die Anerkennung solcher Zertifikate zu strengeren Ausschreibungsanforderungen führen. Für die Öffentlichkeit bleibt offen, wie sich Kosten und Verfügbarkeit gegenüber anderen Herstellern entwickeln.
Fazit
Die FusionSolar‑Plattform von Huawei weist nach Herstellerangaben hohe Sicherheitsstandards auf, die besonders für großflächige Speicherprojekte relevant sind. Entscheidend bleibt jedoch die Einsicht in die Prüfberichte und operative Langzeitdaten, bevor Betreiber die Zertifizierung allein als Entscheidungsgrundlage nutzen.
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