Auf einen Blick
Google hat eine neue Funktion zum Ändern von Gmail-Adressen für private Konten dokumentiert und nach Medienberichten am Dienstag in den USA freigeschaltet. Die bisherige Adresse bleibt als Alias aktiv. Der Wechsel ist begrenzt und kann bei Logins, Geräten und einzelnen Einstellungen Folgeschritte auslösen.
Das Wichtigste
- Google führt eine Funktion ein, mit der sich die Google-Account-E-Mail von privaten Konten mit @gmail.com auf eine neue @gmail.com-Adresse ändern lässt.
- Google begrenzt den Wechsel auf eine neue Gmail-Adresse pro 12 Monate und insgesamt drei neue Adressen pro Konto.
- Die alte Adresse bleibt als Alias erhalten. Bei Chromebook, “Mit Google anmelden” und einzelnen Google-Diensten kann Nacharbeit nötig werden.
Google startet neue Funktion für bestehende Gmail-Konten
Google hat am Dienstag eine Funktion zum Ändern der Gmail-Adresse für private Google-Konten beschrieben. Nach Medienberichten läuft der Start zunächst in den USA. Nutzer mit einer @gmail.com-Adresse können damit eine neue @gmail.com-Adresse wählen, ohne ein neues Konto anzulegen. Google spricht von einem gestaffelten Rollout.
Google setzt enge Grenzen für den Wechsel
Die Änderung gilt laut Google für Konten, deren Google-Account-E-Mail auf @gmail.com endet. Die alte Adresse bleibt als alternative E-Mail-Adresse erhalten, und E-Mails werden weiter an beide Adressen zugestellt. Google begrenzt den Wechsel auf eine neue Gmail-Adresse pro 12 Monate und insgesamt drei neue Adressen pro Konto. Die neue Adresse kann nicht gelöscht werden. Bei Konten von Arbeit, Schule oder anderen Organisationen verweist Google auf den jeweiligen Administrator.
Anmeldungen und Geräte können Nacharbeit erfordern
Google weist auf mögliche Folgen bei Chromebook-Profilen, “Mit Google anmelden” und Chrome Remote Desktop hin. Auch einzelne App-, Kalender-, Kontakt- und Gmail-Einstellungen können nach der Umstellung vorübergehend zurückgesetzt sein. Für Dienste von Drittanbietern kann eine erneute Anmeldung nötig werden, wenn dort noch die alte Adresse hinterlegt ist.
Rollout läuft schrittweise weiter
Google nennt auf der Hilfeseite keinen vollständigen Zeitplan und weist darauf hin, dass die Funktion schrittweise freigeschaltet wird. Der Wechsel erfolgt über den Bereich “Persönliche Daten” im Google-Konto. Für verwaltete Konten bleibt die Entscheidung bei Administratoren.
Neue Option für private Gmail-Adressen
Bislang mussten Nutzer mit einer unerwünschten Gmail-Adresse in vielen Fällen ein neues Konto anlegen oder mit Aliassen arbeiten. Die neue Funktion verlagert die Änderung auf Kontoebene und hält die bisherige Adresse als Alias erreichbar. Damit erweitert Google die Kontoverwaltung für private Gmail-Konten, ohne den Wechsel vollständig folgenlos zu machen.