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BSH genehmigt RWE-Projekt Nordseecluster B

Stand: 27. March 2026, 14:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Die Bundesnetzagentur ist hier nicht zuständig: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat RWE nach…

Von Wolfgang

27. März 20262 Min. Lesezeit

BSH genehmigt RWE-Projekt Nordseecluster B

Die Bundesnetzagentur ist hier nicht zuständig: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat RWE nach Unternehmensangaben die Genehmigung für Nordseecluster B erteilt. Damit kann der Konzern die Offshore-Bauarbeiten für den 900-Megawatt-Abschnitt konkret für 2027…

Stand: 27. March 2026, 14:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Die Bundesnetzagentur ist hier nicht zuständig: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat RWE nach Unternehmensangaben die Genehmigung für Nordseecluster B erteilt. Damit kann der Konzern die Offshore-Bauarbeiten für den 900-Megawatt-Abschnitt konkret für 2027 vorbereiten. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2029 geplant.

Das Wichtigste

  • Das BSH hat nach Angaben von RWE die Genehmigung für den Offshore-Windpark Nordseecluster B erteilt.
  • Nordseecluster B hat eine geplante Leistung von 900 Megawatt und ist Teil des 1,6-Gigawatt-Projekts Nordseecluster.
  • Baubeginn auf See ist 2027 vorgesehen, die Installation von 60 Turbinen 2028 und der Betriebsstart Anfang 2029.

RWE erhält Freigabe für zweiten Bauabschnitt

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat RWE die Genehmigung für Nordseecluster B erteilt. Das teilte der Energiekonzern am Freitag mit. Die Entscheidung betrifft den zweiten Abschnitt des Offshore-Projekts in der deutschen Nordsee und schafft die regulatorische Grundlage für die Bauarbeiten auf See ab dem kommenden Jahr.

900 Megawatt Leistung und 60 geplante Anlagen

Nordseecluster B umfasst nach Unternehmensangaben 900 Megawatt. Zusammen mit Nordseecluster A kommt das Gesamtprojekt auf 1,6 Gigawatt. Der Windpark liegt rund 46 Kilometer nördlich von Borkum und etwa 50 Kilometer nördlich von Juist. Für den Abschnitt B sind 60 Turbinen vorgesehen. RWE erwartet für das gesamte Nordseecluster eine jährliche Stromerzeugung von rund 6,5 Terawattstunden.

Genehmigung ermöglicht den nächsten Offshore-Bauschritt

Mit der Entscheidung kann RWE die Umsetzung des größeren zweiten Bauabschnitts vorbereiten. Nordseecluster B macht mehr als die Hälfte der geplanten Gesamtleistung des Projekts aus. Betreiber des Vorhabens ist RWE, beteiligt ist zudem Norges Bank Investment Management mit 49 Prozent. Für die Errichtung und den späteren Betrieb bleibt RWE verantwortlich.

Bau auf See soll 2027 beginnen

Nach Angaben von RWE sollen 2027 die Arbeiten auf See und die Installation der Fundamente beginnen. Die Montage der Turbinen ist für 2028 geplant. Die Inbetriebnahme von Nordseecluster B ist für Anfang 2029 vorgesehen.

Genehmigung für einen zentralen Projektteil

Die Freigabe betrifft einen der größten noch ausstehenden Abschnitte des Nordseeclusters. Für den Ausbau der Offshore-Windkraft in Deutschland ist die Entscheidung vor allem als nächster formaler Schritt im laufenden Genehmigungs- und Bauprozess relevant.