Kurzfassung
Atlas Renewable Energy hat den 201-MW-Solarpark Shangri-La in Kolumbien eröffnet. Das Projekt erzeugt jährlich 403,7 GWh saubere Energie und versorgt über 214.000 Haushalte. Es vermeidet 161.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr und stärkt die Energiewende in Lateinamerika durch Finanzierung von IDB Invest.
Key Facts
- Der 201-MW-Solarpark Shangri-La liegt in Tolima, Kolumbien, und ist das erste große Projekt von Atlas in dem Land.
- Jährliche Erzeugung: 403,7 GWh, genug für 214.000 Haushalte.
- CO₂-Einsparung: 161.000 Tonnen pro Jahr, finanziert mit 113 Mio. USD.
- Bau schuf 2.100 Jobs, davon 65 Prozent lokal und 22 Prozent für Frauen.
Einleitung
Atlas Renewable Energy hat kürzlich den 201-MW-Solarpark in Kolumbien in Betrieb genommen. Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Erweiterung erneuerbarer Energien in Lateinamerika. Es unterstützt Kolumbiens Ziel, den Anteil sauberer Energie zu steigern und die Abhängigkeit von Wasserkraft zu verringern. Für junge Menschen in Europa zeigt es, wie Investitionen in Solartechnik globale Klimaziele vorantreiben.
Was ist neu
Atlas Renewable Energy hat den Shangri-La Solarpark mit 201 MWp Kapazität in Ibagué, Tolima, eröffnet. Der Park wurde im November 2025 in Betrieb genommen, nach einem 18-monatigen Bau. Es handelt sich um das erste Utility-Scale-Projekt des Unternehmens in Kolumbien, das 2024 von Rayo Energia und Black Orchid Solar erworben wurde. Die Anlage umfasst 160 MWac und nutzt moderne Photovoltaik-Technik. Der Bau schuf über 2.100 Jobs, wobei 65 Prozent der Arbeiter aus der Region stammten. Dies unterstreicht den Fokus auf lokale Beteiligung.
Was bedeutet das
Der 201-MW-Solarpark in Kolumbien erzeugt jährlich 403,7 GWh Strom und versorgt mehr als 214.000 Haushalte. Er vermeidet 161.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr, was dem Ausstoß von 34.000 Autos entspricht. Die Finanzierung mit 113 Mio. USD von IDB Invest und Bancolombia zeigt internationales Interesse an der Region. Für den Markt bedeutet das eine Diversifikation des Energie-Mixs, der bisher stark auf Wasserkraft setzt. Risiken wie Trockenperioden werden so gemindert, und Chancen für weitere Investitionen entstehen. In Lateinamerika könnte dies zu mehr Projekten führen und den Übergang zu erneuerbaren Energien beschleunigen.
Wie geht’s weiter
Atlas plant mit Partner Isagen eine Erweiterung auf bis zu 1 GW Solarleistung in Kolumbien bis 2030. Nächste Schritte umfassen die Integration des Parks ins Netz und die Absicherung von Stromabnahmeverträgen. Offene Fragen betreffen regulatorische Anpassungen für mehr Auktionen. Der Park könnte als Modell für ähnliche Projekte dienen. In den kommenden Monaten wird Atlas Berichte zur Betriebsstabilität veröffentlichen. Dies könnte den Weg für europäische Investoren ebnen, die in lateinamerikanische Erneuerbare einsteigen wollen.
Fazit
Der neue Solarpark in Kolumbien von Atlas zeigt, wie erneuerbare Energien wirtschaftlich und umweltfreundlich vorangebracht werden können. Er bietet Vorteile für lokale Gemeinden und trägt zu globalen Klimazielen bei. Leser sollten die Entwicklung in Lateinamerika im Blick behalten, da sie Chancen für nachhaltige Technologien eröffnet.
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