Auf einen Blick
Apple Watch Blutzucker bleibt ein Top‑Thema: Jüngste peer‑reviewte Studien (2025) zeigen vielversprechende nicht‑invasive Messdaten, die Genauigkeit ist aber noch limitiert. Regulatorische Prüfungen und weitere größere Studien sind nötig, bevor die Uhr zuverlässige Blutzuckerwerte ohne Stechen liefern kann.
Das Wichtigste
- Eine peer‑reviewte Studie aus 2025 berichtet klinische Validierungsdaten für eine mid‑IR‑Methode mit MARD‑Werten um 19–21 %.
- Apple hat bislang keine offizielle Freigabe für eine nicht‑invasive Blutzuckermessung in der Apple Watch angekündigt.
- Regulatorische Prüfungen (FDA) und größere, unabhängige Studien sind Voraussetzung für den Einsatz in der Diabetesversorgung.
Einleitung
In den letzten Monaten berichteten Forscher und Startups über Fortschritte bei nicht‑invasiver Glukosemessung. Die Apple Watch Blutzucker‑Funktion gilt als mögliches Ziel für solche Sensoren. Für Nutzer ist das wichtig, weil eine Messung ohne Stechen Alltag und Kontrolle für Menschen mit Diabetes vereinfachen könnte.
Was neu ist
Im Jahr 2025 erschien eine peer‑reviewte Studie, die eine midinfrared‑Spektroskopie‑Methode klinisch validierte. Die Autoren berichten Messdaten, die unter Laborbedingungen vergleichbar sind, mit einem mittleren absoluten relativen Fehler (MARD) von etwa 19–21 %. Solche Werte sind ein Hinweis auf technische Machbarkeit. Apple selbst hat bis dato jedoch keine offizielle Ankündigung gemacht, dass eine nicht‑invasive Blutzuckermessung in watchOS oder einer Watch‑Hardware freigegeben ist. Gleichzeitig warnt die Regulierungsbehörde vor ungeprüften Aussagen zu Smartwatch‑Messungen, solange keine Zulassung vorliegt.
Was das bedeutet
Für Nutzer wäre eine präzise, nicht‑invasive Messung ein großer Komfortgewinn. Aktuelle MARD‑Werte um 19–21 % deuten aber darauf hin, dass die Genauigkeit noch hinter modernen, invasiven CGM‑Systemen liegt. Das ist relevant, weil höhere Messfehler für Therapieentscheidungen, etwa Insulindosierungen, riskant sein können. Für Apple und Gesundheitsbehörden heißt das: robuste, unabhängige Studien und klare Zulassungsprozesse sind nötig, bevor eine Apple Watch Blutzucker‑Funktion zur medizinischen Nutzung empfohlen werden kann.
Wie es weitergeht
Als nächstes sind größere, multizentrische Studien mit diverser Teilnehmerschaft und Alltagsszenarien nötig. Regulatorische Prüfungen durch FDA und EMA entscheiden, ob ein Produkt als Medizinprodukt zugelassen wird. Beobachter erwarten in den kommenden Monaten weitere Publikationen und Behördsmeldungen; konkrete Produkteinführungen bleiben aber offen. Für Anwender empfiehlt sich derzeit: Informationen aus Apple‑Newsroom, klinischen Registern und Behördenmeldungen verfolgen, statt sich auf vorläufige Messwerte zu verlassen.
Fazit
Die technischen Fortschritte machen eine Apple Watch Blutzucker‑Funktion wahrscheinlicher, aber die klinische Genauigkeit und Zulassung sind noch nicht gegeben. Nutzer sollten auf bestätigte Studienergebnisse und regulatorische Freigaben warten, bevor sie sich auf nicht‑invasive Messungen verlassen.
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