Montag, 22. Juni 2026

Automobil

VW-Gruppe ruft 94.031 Elektroautos wegen Batteriefehlern zurück

Stand: 25. March 2026, 09:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Die VW-Gruppe ruft 94.031 Elektroautos wegen fehlerhafter Batteriemodule zurück. Betroffen sind VW-ID-Modelle und der Cupra…

Von Wolfgang

25. März 20262 Min. Lesezeit

VW-Gruppe ruft 94.031 Elektroautos wegen Batteriefehlern zurück

Die VW-Gruppe ruft 94.031 Elektroautos wegen fehlerhafter Batteriemodule zurück. Betroffen sind VW-ID-Modelle und der Cupra Born. Laut KBA kann der Mangel die Reichweite verringern und im Extremfall ein Brandrisiko auslösen. Vorgesehen sind ein Software-Update,…

Stand: 25. March 2026, 09:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Die VW-Gruppe ruft 94.031 Elektroautos wegen fehlerhafter Batteriemodule zurück. Betroffen sind VW-ID-Modelle und der Cupra Born. Laut KBA kann der Mangel die Reichweite verringern und im Extremfall ein Brandrisiko auslösen. Vorgesehen sind ein Software-Update, eine Prüfung der Batterie und gegebenenfalls der Tausch einzelner Module.

Das Wichtigste

  • Die VW-Gruppe hat weltweit 94.031 Elektroautos in einen Rückruf aufgenommen.
  • Grund sind laut KBA nicht spezifikationskonforme Batteriemodule mit möglicher Reichweitenminderung und Brandgefahr.
  • Betroffen sind 74.579 VW-ID-Fahrzeuge und 19.452 Cupra Born. In Deutschland sind rund 28.000 Fahrzeuge erfasst.

Rückruf betrifft ID-Modelle und Cupra Born

Die VW-Gruppe ruft nach einem Bericht von Reuters nahezu 100.000 Elektroautos wegen Problemen mit Batteriemodulen zurück. Reuters berief sich am Dienstag auf Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts. Betroffen sind weltweit 94.031 Fahrzeuge der Marken Volkswagen und Cupra. Der Rückruf ist für den Konzern relevant, weil er zentrale Volumenmodelle der Elektrosparte umfasst.

KBA nennt Reichweitenverlust und mögliches Brandrisiko

Nach den gemeldeten Daten entfallen 74.579 Fahrzeuge auf VW-ID-Modelle und 19.452 auf den Cupra Born. In Deutschland sind etwa 28.000 Fahrzeuge betroffen. Die beanstandeten Hochvolt-Batteriemodule erfüllen den Angaben zufolge die Vorgaben nicht. Das kann zu verringerter Reichweite führen und im Extremfall ein Feuer verursachen. Als Abhilfe sind ein Software-Update, eine Überprüfung der Hochvoltbatterie und, falls erforderlich, der Austausch einzelner Module vorgesehen.

Betroffen ist ein großer Teil der jüngeren Fahrzeugproduktion

Nach Angaben von Electrek umfasst der Rückruf Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von Februar 2022 bis August 2024. Der Vorgang betrifft damit einen breiten Bestand bereits ausgelieferter Elektroautos im MEB-Umfeld des Konzerns. Für Halter bedeutet das zunächst eine technische Prüfung in der Werkstatt. Für den Hersteller kommt ein weiterer sicherheitsrelevanter Rückruf im stark umkämpften Markt für Elektroautos hinzu.

Werkstattmaßnahmen sollen stufenweise erfolgen

Der Rückruf sieht nach den veröffentlichten Angaben kein einheitliches Austauschprogramm für komplette Batterien vor. Stattdessen sollen Fahrzeuge zunächst per Software aktualisiert und anschließend geprüft werden. Nur wenn die Untersuchung Auffälligkeiten zeigt, werden einzelne Module ersetzt. Wann alle betroffenen Halter informiert werden, ist bislang offen.

Sicherheitsmaßnahme mit Folgen für die E-Auto-Sparte

Der Rückruf zählt nach Stückzahl zu den größeren aktuellen Serviceaktionen im europäischen Elektroauto-Markt. Er betrifft Fahrzeuge aus mehreren Modelljahren und verbindet ein Software-Update mit möglichem Hardwaretausch. Damit entsteht für Volkswagen zusätzlicher Werkstatt- und Logistikaufwand in einem Kernbereich des Konzerns.

Quellen

  1. Reuters
  2. Electrek

Recherche unterstützt durch KI, geprüft durch Redaktion. Stand: 25.03.2026, 09:45