Auf einen Blick
Vestas plant am dänischen Standort Lindø den Abbau von rund 440 Stellen. Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Medien betrifft die Maßnahme vor allem Nacht- und Wochenendschichten in der Produktion. Der Schritt ist Teil eines Effizienzprogramms und trifft einen Fertigungsstandort des Konzerns.
Das Wichtigste
- Vestas plant am Werk Lindø in Dänemark den Abbau von rund 440 Stellen.
- Betroffen sind nach den Berichten vor allem Nacht- und Wochenendschichten in der Produktion.
- Ein genauer Zeitplan für die Umsetzung blieb zunächst offen.
Vestas kündigt Stellenabbau in Dänemark an
Der Windturbinenhersteller Vestas plant am Standort Lindø in Dänemark den Abbau von rund 440 Stellen. Das berichteten EnergyWatch, The Copenhagen Post und The Local am 29. und 30. März unter Berufung auf Angaben des Unternehmens. Die Maßnahme betrifft einen Produktionsstandort des Konzerns und fällt in eine Phase neuer Kostensenkungen in der Branche.
Vor allem Schichten in der Produktion betroffen
Nach den Berichten sollen vor allem Nacht- und Wochenendschichten wegfallen. Vestas begründet den Schritt demnach mit höherer Effizienz, vereinfachten Abläufen und geringerer Komplexität in der Produktion. Die Zahl von rund 440 Stellen wird in allen drei Berichten genannt.
Region rechnet mit zusätzlichen Arbeitsuchenden
Für den Standort bedeutet die Entscheidung weniger Schichten und geringere Beschäftigung in der Fertigung. Nach einem Bericht von The Local bereitet sich die Kommune Kerteminde darauf vor, zusätzliche Arbeitsuchende zu betreuen. Für die Region ist der Schritt damit nicht nur ein Einschnitt für das Werk, sondern auch für den lokalen Arbeitsmarkt.
Umsetzung ohne genauen Termin
Vestas nannte zunächst keinen konkreten Termin für den Vollzug des Abbaus. Nach Angaben von The Local will das Unternehmen prüfen, ob betroffene Beschäftigte an andere Standorte in Dänemark wechseln können. Wie viele Stellen auf diesem Weg erhalten bleiben, ist noch unklar.
Abbau an dänischem Vestas-Standort
Der Schritt verändert die Produktionsorganisation in Lindø deutlich. Für Beschäftigte, Kommune und Unternehmen kommt es nun auf den Zeitplan der Umsetzung und mögliche interne Wechsel an.