Auf einen Blick
Der KI-Musikdienst Suno hat am 26. März Version 5.5 gestartet. Das Update führt mit “Voices”, “Custom Models” und “My Taste” drei neue Funktionen ein. Nutzer können damit Stimme, Stil und Vorlieben genauer festlegen. Zwei der drei Funktionen sind an kostenpflichtige Abos gebunden.
Das Wichtigste
- Suno hat Version 5.5 veröffentlicht und drei neue Funktionen freigeschaltet.
- “Voices” und “Custom Models” sind laut Suno für Pro- und Premier-Abos vorgesehen. “My Taste” steht allen Nutzern offen.
- Betroffen sind Nutzer des KI-Musikdienstes. Als nächste Ausbaustufen nennt Suno Voice Sharing und weitere Musikmodelle später im Jahr.
Suno schaltet Version 5.5 frei
Suno hat am 26. März Version 5.5 seines KI-Musikdienstes veröffentlicht. Das Unternehmen führt mit “Voices”, “Custom Models” und “My Taste” drei neue Funktionen ein, die Eingaben und wiederkehrende Vorgaben für erzeugte Songs stärker festlegen sollen. Das geht aus der Produktankündigung und den Release-Hinweisen hervor.
Zugang hängt vom Abo ab
Nach Angaben des Unternehmens können Pro- und Premier-Nutzer mit “Voices” eine verifizierte Stimme per Live-Aufnahme oder Upload hinterlegen. Ebenfalls für diese Abo-Stufen gedacht sind “Custom Models”, mit denen sich bis zu drei eigene Modellvarianten auf Basis eigener Tracks erstellen lassen. “My Taste” steht Suno zufolge allen Nutzern offen und lernt Präferenzen wie Genres und Stimmungen aus der bisherigen Nutzung.
Update setzt auf Personalisierung
Mit Version 5.5 trennt Suno den Funktionsumfang deutlicher nach Abo-Stufen. Für zahlende Nutzer kommen Werkzeuge hinzu, mit denen sich Stimme und Stilvorgaben wiederverwenden lassen. Für alle Konten führt Suno ein Präferenzsystem ein, das Prompts und Ergebnisse enger an frühere Nutzung koppelt. In der Ankündigung richtet das Unternehmen das Update auch an Produzenten und Künstler.
Weitere Funktionen sind angekündigt
Suno nennt Voice Sharing als nächsten Ausbauschritt. Außerdem kündigt das Unternehmen weitere Musikmodelle für später im Jahr an. Einen konkreten Termin für diese Schritte nannte Suno bislang nicht.
Verschiebung hin zu steuerbaren Vorgaben
Mit Version 5.5 verlagert Suno den Schwerpunkt seines Angebots auf wiederverwendbare Eingaben für Stimme, Stil und Präferenzen. Für den Markt der KI-Musik ist das vor allem deshalb relevant, weil Personalisierung damit als eigener Produktbaustein sichtbar wird.