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Stellantis öffnet Tesla-Supercharger für erste E-Modelle

Stand: 21. March 2026, 10:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Stellantis hat den Zugang zum Tesla-Supercharger-Netz in Nordamerika für mehrere batterieelektrische Modelle freigeschaltet. Voraussetzung ist…

Von Wolfgang

21. März 20263 Min. Lesezeit

Stellantis öffnet Tesla-Supercharger für erste E-Modelle

Stellantis hat den Zugang zum Tesla-Supercharger-Netz in Nordamerika für mehrere batterieelektrische Modelle freigeschaltet. Voraussetzung ist ein NACS-CCS1-Gleichstromadapter von Free2move Charge. Das erweitert den Ladezugang für Marken wie Dodge, Jeep, Ram, Fiat und Maserati ab…

Stand: 21. March 2026, 10:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Stellantis hat den Zugang zum Tesla-Supercharger-Netz in Nordamerika für mehrere batterieelektrische Modelle freigeschaltet. Voraussetzung ist ein NACS-CCS1-Gleichstromadapter von Free2move Charge. Das erweitert den Ladezugang für Marken wie Dodge, Jeep, Ram, Fiat und Maserati ab sofort.

Das Wichtigste

  • Stellantis hat am 19. März den Zugang zu Tesla V3- und V4-Superchargern für ausgewählte eigene Elektrofahrzeuge in Nordamerika angekündigt.
  • Die Nutzung erfolgt über einen freigegebenen NACS-CCS1-DC-Adapter und die App Free2move Charge.
  • Betroffen sind zunächst einzelne BEV-Modelle von Dodge, Jeep, Ram, Fiat und Maserati. Der erste native NACS-Anschluss im Konzern ist für den Dodge Charger Daytona des Modelljahrs 2027 angekündigt.

Freischaltung für ausgewählte Stellantis-Modelle

Stellantis hat den Zugang zum Tesla-Supercharger-Netz in Nordamerika für erste eigene Elektrofahrzeuge freigegeben. Das Unternehmen teilte mit, dass berechtigte Kunden ab sofort an Tesla-Standorten der Generationen V3 und V4 laden können. Voraussetzung ist ein NACS-CCS1-Gleichstromadapter von Free2move Charge. Tesla verweist parallel darauf, dass ausgewählte Supercharger für Fahrzeuge anderer Marken mit NACS-Anschluss oder passendem Herstelleradapter offen sind.

Adapter und Fahrzeugliste sind entscheidend

Nach Angaben von Stellantis gilt die Freischaltung für mehrere batterieelektrische Modelle und Jahrgänge. Genannt werden der Dodge Charger Daytona der Modelljahre 2024 bis 2026, der Jeep Wagoneer S der Modelljahre 2024 und 2025, der Jeep Recon für 2026, der Ram ProMaster EV der Modelljahre 2024 bis 2026, der Fiat 500e der Modelljahre 2024 bis 2026 sowie Maserati GranTurismo Folgore, GranCabrio Folgore und Grecale Folgore je nach Modelljahr. Die Ladevorgänge werden über die App Free2move Charge verwaltet. Drittanbieter-Adapter sind nach Unternehmensangaben nicht freigegeben.

Mehr Ladepunkte für den Konzern in Nordamerika

Für Stellantis bedeutet die Öffnung des Tesla-Netzes einen größeren Zugang zu Schnellladepunkten in Nordamerika, ohne dass bestehende Fahrzeuge technisch umgerüstet werden müssen. Die Freigabe folgt dem branchenweiten Wechsel zum NACS-Standard. Für Kunden der betroffenen Marken steigt damit die Zahl der nutzbaren Schnelllade-Standorte auf Langstrecken. Der Schritt betrifft nur kompatible Fahrzeuge und nur freigegebene Tesla-Standorte.

Native NACS-Modelle sollen 2027 folgen

Stellantis kündigte an, dass der Dodge Charger Daytona des Modelljahrs 2027 das erste Fahrzeug des Konzerns mit nativer NACS-Ladebuchse sein soll. Dann entfällt der Adapter an Tesla-Superchargern. Bis dahin läuft der Zugang bei den derzeit freigeschalteten Modellen über die Kombination aus CCS1-Fahrzeuganschluss, Herstelleradapter und App-Anbindung.

Schritt in der Umstellung auf den NACS-Standard

Mit der Freischaltung schließt Stellantis zu anderen Herstellern in Nordamerika auf, die ihren Kunden bereits Zugang zum Tesla-Supercharger-Netz eröffnet haben. Für den Markt ist der Schritt vor allem ein weiteres Signal, dass sich NACS als Ladeanschluss im nordamerikanischen Schnellladenetz durchsetzt.