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Samsung sortiert seine Foldables neu: Was die drei Modelle unterscheidet

Samsung stellt Fold8, Fold8 Ultra und Flip8 vor: Preise, Formate, Kamera und Akku im Vergleich – und was vor unabhängigen Tests offen bleibt.

Von Wolfgang

26. Juli 20265 Min. Lesezeit

Samsung sortiert seine Foldables neu: Was die drei Modelle unterscheidet

Samsung stellt Fold8, Fold8 Ultra und Flip8 vor: Preise, Formate, Kamera und Akku im Vergleich – und was vor unabhängigen Tests offen bleibt.

Samsung stellt seine Foldables nicht mehr als einfache Zweiteilung vor. Neben dem kompakten Galaxy Z Flip8 stehen nun ein breiteres Galaxy Z Fold8 und ein deutlich größeres Galaxy Z Fold8 Ultra. Für Käufer in Deutschland ist das vor allem eine Preis- und Formatfrage: Die Einstiegspreise liegen bei 1.299, 1.999 und 2.199 Euro.

Vorgestellt hat Samsung die drei Geräte am 22. Juli 2026. Die Aufteilung macht die Reihe auf dem Papier verständlicher, ersetzt aber keinen Test: Displayformat, Kameras, Akku und Ladeleistung sind technische Angaben. Ob sie im Alltag einen spürbaren Unterschied machen, muss sich erst außerhalb der Produktseiten zeigen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Das Galaxy Z Flip8 ist das kompakte Modell und startet laut Samsung bei 1.299 Euro.
  • Das Galaxy Z Fold8 kostet ab 1.999 Euro, wiegt laut Samsung 201 Gramm und setzt auf ein breiteres 4:3-Hauptdisplay.
  • Das Galaxy Z Fold8 Ultra beginnt bei 2.199 Euro; Samsung nennt ein 8-Zoll-Hauptdisplay, 215 Gramm, 5.000 mAh und eine 200-MP-Hauptkamera.
  • Die Preise sind UVP. Trade-in-, Speicher- oder Tarifaktionen sind keine allgemeinen Straßenpreise.
  • Unabhängige Langzeittests zu Kamera, Akku, Falz, Haltbarkeit und Reparierbarkeit stehen noch aus.

Drei Rollen statt eines Foldable-Duos

Die zentrale Änderung liegt nicht bei einem einzelnen Spitzenmodell, sondern in der Aufteilung der Reihe. Das Flip8 bleibt das kompakte Klapphandy. Das Fold8 richtet sich mit seinem breiteren 4:3-Hauptdisplay an Menschen, die auf einem aufklappbaren Gerät mehr Fläche wollen, ohne beim Ultra-Format zu landen. Das Fold8 Ultra ist mit seinem 8-Zoll-Hauptdisplay die größere Variante mit umfangreicherer Kameraausstattung.

Damit verschiebt Samsung die Auswahl weg von der bloßen Frage „Flip oder Fold“. Wer die Geräte nebeneinander betrachtet, sieht drei klarere Preisstufen. Damit ist zunächst die Staffelung der Datenblätter beschrieben; für Gefühl und Dauerhaltbarkeit braucht es Erfahrungen aus dem Alltag.

Die drei Modelle im Vergleich

Modell Rolle und Format Kamera, Akku und Laden Deutsche UVP zum Start
Galaxy Z Flip8 Kompaktes Flip-Modell mit 4,1-Zoll-Frontdisplay 4.300 mAh, bis zu 25 W kabelgebunden 1.299 Euro
Galaxy Z Fold8 Breiteres Fold mit 4:3-Hauptdisplay, laut Samsung 201 Gramm Zwei rückwärtige 50-MP-Kameras, 4.800 mAh, bis zu 45 W kabelgebunden 1.999 Euro
Galaxy Z Fold8 Ultra Größeres Fold mit 8-Zoll-Hauptdisplay, laut Samsung 215 Gramm 200-MP-Hauptkamera, Ultraweitwinkel, 10-MP-3x-Telekamera, 5.000 mAh, bis zu 45 W kabelgebunden 2.199 Euro

Diese Angaben stammen überwiegend von Samsung; Ars Technica und ein deutsches Notebookcheck-Hands-on stützen die grundlegende Trennung der Geräte. Die Tabelle ordnet die Hardware ein; ein Testsieger erfordert unabhängige Vergleichstests.

Textfreie Grafik mit einem kompakten Klappformat sowie einem breiten und einem größeren aufgeklappten Foldable.
Die drei Bauformen stehen für unterschiedliche Nutzungsszenarien; über Alltagstauglichkeit und Ergonomie entscheiden erst unabhängige Tests – durch KI erzeugt

Was die Formate technisch trennen

Beim Fold8 steht das breitere 4:3-Konzept im Vordergrund. Beim Fold8 Ultra nennt Samsung ein 8-Zoll-Hauptdisplay und eine Tiefe von 4,1 Millimetern im aufgeklappten Zustand. Beide Aussagen beschreiben Bauform und Abmessungen. Für Lesen, Arbeiten, Spielen und den Transport ist erst ein Hands-on aussagekräftig.

Das Flip8 erfüllt in dieser Staffelung eine andere Aufgabe. Es bleibt ein separates kompaktes Modell. Sein 4,1-Zoll-Frontdisplay, 4.300-mAh-Akku und bis zu 25 W kabelgebundenes Laden stehen daher separat neben den beiden Fold-Modellen.

Was die Kamera- und Akkudaten aussagen – und was nicht

Die deutlichste Ausstattungsdifferenz zwischen Fold8 und Fold8 Ultra liegt bei der Kamera: Samsung führt beim Fold8 zwei rückwärtige 50-MP-Kameras auf. Das Ultra kombiniert eine 200-MP-Hauptkamera mit Ultraweitwinkel und einer 10-MP-3x-Telekamera. Die höhere Ausstattungsstufe beschreibt einen technischen Unterschied; Fotovergleiche brauchen unabhängige Aufnahmen.

Ähnlich verhält es sich beim Akku. Das Fold8 ist mit 4.800 mAh spezifiziert, das Ultra mit 5.000 mAh; beide Modelle unterstützen laut Hersteller bis zu 45 W kabelgebundenes Laden. Das Flip8 liegt bei 4.300 mAh und bis zu 25 W. Die Kapazität allein sagt jedoch wenig über die reale Laufzeit aus. Displayhelligkeit, Software, Netzempfang, Nutzung und das verwendete Netzteil beeinflussen sie ebenso. Die Watt-Angabe bezeichnet die Hersteller-Spitze; die Ladezeit hängt zusätzlich von Netzteil, Zustand und Umgebung ab.

Eine Person sitzt an einem Schreibtisch vor einem halb geschlossenen unmarkierten Foldable und einem leeren Notizbuch.
Symbolfoto: Kamera-, Akku- und Haltbarkeitswerte auf dem Datenblatt ersetzen keinen unabhängigen Alltagstest – durch KI erzeugt

Preis, Vorbestellung und Verfügbarkeit

Die 1.299, 1.999 und 2.199 Euro sind die deutschen Einstiegspreise, die Samsung zum Launch nennt. Es handelt sich um unverbindliche Preisempfehlungen. Ein Speicherbonus, ein Trade-in-Wert oder ein Tarifangebot kann den Betrag kurzfristig verändern; UVP und späterer Straßenpreis bleiben davon getrennte Vergleichswerte.

Samsung bestätigt Vorbestellungen und eine bevorstehende Handelsverfügbarkeit. Der 7. August taucht im Dossier als US-Termin beziehungsweise als Termin bei Vodafone auf. Ein allgemeiner Deutschland-Termin wäre erst mit einer entsprechenden Samsung-Bestätigung belastbar. Ohne Vorbestellung lohnt der Blick auf den jeweiligen Händler und die aktuelle Samsung-Information, statt ein einzelnes Datum auf den gesamten Markt zu übertragen.

Welche Fragen noch offen sind

Bei Foldables entscheidet der Alltag über mehr als eine Datenliste. Wie robust sich Scharnier und Display über Monate verhalten, wie sichtbar die Falz bleibt, wie gut die Kameras bei wenig Licht arbeiten und wie lange die Akkus unter realer Nutzung halten, zeigen erst unabhängige Tests. Für Reparierbarkeit und langfristige Haltbarkeit fehlen im Dossier unabhängige Nachweise.

Das gehört zu einer Markteinführung: Herstellerinformation und praktische Erfahrung sind zwei verschiedene Dinge. Samsungs neue Aufteilung macht die Wahl nachvollziehbarer: Flip8 für das kompakte Format, Fold8 für das breitere Fold und Fold8 Ultra für das größere Gerät mit umfangreicherer Kamera. Ob der Aufpreis jeweils sinnvoll ist, zeigen erst unabhängige Tests und reale Marktpreise.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Für diesen Artikel wurden KI-gestützte Recherche- und Editierwerkzeuge verwendet. Der Inhalt wurde redaktionell geprüft. Stand: 2026-07-26