Freitag, 24. April 2026

Wirtschaft

Revolution Wind speist erstmals Strom ins Netz ein

Stand: 24. March 2026, 14:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Der US Offshore Windpark Revolution Wind hat Mitte März erstmals Strom in das Netz von…

Von Wolfgang

24. März 20262 Min. Lesezeit

Revolution Wind speist erstmals Strom ins Netz ein

Der US Offshore Windpark Revolution Wind hat Mitte März erstmals Strom in das Netz von Neuengland eingespeist. Nach Angaben des Betreibers markiert der Schritt den Start der Versorgung aus dem 704-Megawatt-Projekt. Für den US-Offshore-Markt…

Stand: 24. March 2026, 14:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Der US Offshore Windpark Revolution Wind hat Mitte März erstmals Strom in das Netz von Neuengland eingespeist. Nach Angaben des Betreibers markiert der Schritt den Start der Versorgung aus dem 704-Megawatt-Projekt. Für den US-Offshore-Markt ist das ein aktueller Inbetriebnahmeschritt mit direkter Wirkung auf das regionale Stromangebot.

Das Wichtigste

  • Revolution Wind hat nach Betreiberangaben am 13. März mit der Stromeinspeisung in Neuengland begonnen.
  • Das Projekt hat eine geplante Leistung von 704 Megawatt.
  • Betroffen sind vor allem die Stromversorgung in Rhode Island und Connecticut sowie der weitere Ausbau der US-Offshore-Windkraft.

Erste Einspeisung aus Revolution Wind

Der US-Offshore-Windpark Revolution Wind speist erstmals Strom in das Netz von Neuengland ein. Das teilte das Projekt am 13. März mit. Damit hat eines der derzeit größten Offshore-Projekte in den USA die Phase der ersten Versorgung erreicht. Der Schritt ist für den Markt relevant, weil damit zusätzliche Leistung aus einem neuen Offshore-Windpark tatsächlich im Stromsystem ankommt.

704 Megawatt und Versorgung für zwei Bundesstaaten

Revolution Wind ist mit 704 Megawatt geplant. Nach Angaben des Projekts soll der Windpark Strom für Verbraucher in Rhode Island und Connecticut liefern. Utility Dive berichtete am 16. März unter Berufung auf das Projekt, dass Revolution Wind in Betrieb gegangen ist, während andere große US-Offshore-Vorhaben noch in Bau oder Inbetriebnahme sind. Aussagen zu einem konkreten Preiseffekt am Strommarkt machte der Betreiber nicht.

Neuer Inbetriebnahmeschritt im US-Offshore-Markt

Die erste Einspeisung ist ein operativer Meilenstein, aber noch nicht gleichbedeutend mit voller Leistung des Windparks. Bei Offshore-Projekten folgt auf die erste Stromlieferung in der Regel eine schrittweise Hochfahrt. Für den US-Markt ist das Ereignis dennoch wichtig, weil nach Verzögerungen und Kostenanstiegen wieder ein konkreter Ausbaufortschritt bei einem großen Projekt bestätigt ist.

Weitere Inbetriebnahme läuft an

Als Nächstes steht die weitere Inbetriebnahme des Windparks an. Dazu gehören die schrittweise Zuschaltung weiterer Anlagen und der Übergang zu höherer Auslastung. Ein Termin für den Abschluss dieses Prozesses wurde in den herangezogenen Mitteilungen bislang nicht genannt.

Einordnung des aktuellen Schritts

Die erste Einspeisung zeigt, dass ein großes US-Offshore-Projekt die Bauphase verlassen hat und Strom an das Netz liefert. Für die Energieversorgung ist das vor allem ein Angebotszuwachs. Ob und wie stark sich das auf regionale Strompreise auswirkt, ist derzeit nicht beziffert.