Auf einen Blick
Microsoft hat für Windows 11 ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht, nachdem das März-Update KB5079473 ein Anmeldeproblem bei Microsoft-Konten verursacht hatte. Der Fix trägt die Kennung KB5085516 und gilt für die Versionen 24H2 und 25H2. Angaben zur Zahl betroffener Geräte machte der Konzern nicht.
Das Wichtigste
- Microsoft veröffentlichte am 21. März das außerplanmäßige Windows-11-Update KB5085516.
- Der Fix folgt auf das kumulative März-Update KB5079473 vom 10. März für Windows 11 24H2 und 25H2.
- Behoben werden soll ein Problem bei der Anmeldung mit Microsoft-Konten. Microsoft nannte keine Zahl betroffener Systeme.
Microsoft reagiert mit außerplanmäßigem Update
Microsoft hat am 21. März für Windows 11 das außerplanmäßige Update KB5085516 veröffentlicht. Das Unternehmen reagierte damit auf ein Problem, das nach dem kumulativen März-Update KB5079473 auftrat. Betroffen sind laut den Support-Einträgen die Windows-11-Versionen 24H2 und 25H2.
Build-Nummern und betroffene Versionen
KB5079473 erschien am 10. März und hob die Betriebssystem-Builds auf 26200.8037 und 26100.8037 an. Mit KB5085516 folgte am 21. März ein weiterer Stand mit den Build-Nummern 26200.8039 und 26100.8039. Microsoft führt das zweite Paket ausdrücklich als Update außerhalb des regulären Patch-Zyklus.
Fehler betraf Anmeldungen mit Microsoft-Konten
Nach Angaben von Microsoft behebt KB5085516 ein Anmeldeproblem im Zusammenhang mit Microsoft-Konten, das durch KB5079473 verursacht wurde. Damit war eine Kernfunktion des Betriebssystems betroffen, weil Anmeldungen an Dienste und Anwendungen mit Microsoft-Konto gestört sein konnten. Weitere Angaben zum Umfang des Problems machte das Unternehmen nicht.
Microsoft verweist auf das Korrekturupdate
Der nächste bestätigte Schritt ist die Verteilung von KB5085516 für Geräte auf den betroffenen Windows-11-Ständen. Microsoft dokumentiert das Paket als Korrektur für das mit KB5079473 verbundene Problem. Ob weitere Begleitmaßnahmen nötig sind, blieb bislang offen.
Zweites März-Paket für denselben Update-Zyklus
Der Fall zeigt, dass Microsoft bei Funktionsfehlern im laufenden Update-Zyklus auf außerplanmäßige Pakete zurückgreift. Für Windows 11 führte der März-Termin damit zu einem regulären Sicherheitsupdate und kurz darauf zu einem separaten Korrekturupdate.