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IDC erwartet 13 Prozent Minus im Smartphone-Markt

Stand: 27. February 2026, 10:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Der Smartphone-Markt Europa steht unter Druck, nachdem IDC für 2026 einen weltweiten Rückgang der Auslieferungen…

Von Wolfgang

27. Feb. 20262 Min. Lesezeit

IDC erwartet 13 Prozent Minus im Smartphone-Markt

Der Smartphone-Markt Europa steht unter Druck, nachdem IDC für 2026 einen weltweiten Rückgang der Auslieferungen um 12,9 Prozent prognostiziert. Hauptgrund ist eine Verknappung von Speicherchips. Steigende Durchschnittspreise könnten auch europäische Verbraucher betreffen.

Stand: 27. February 2026, 10:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Der Smartphone-Markt Europa steht unter Druck, nachdem IDC für 2026 einen weltweiten Rückgang der Auslieferungen um 12,9 Prozent prognostiziert. Hauptgrund ist eine Verknappung von Speicherchips. Steigende Durchschnittspreise könnten auch europäische Verbraucher betreffen.

Das Wichtigste

  • IDC prognostiziert für 2026 einen weltweiten Rückgang der Smartphone-Auslieferungen um 12,9 Prozent.
  • Als Ursache nennt das Marktforschungsinstitut eine Verknappung von Speicherchips durch hohe KI-Nachfrage.
  • IDC erwartet zugleich einen Anstieg der Durchschnittspreise um rund 14 Prozent.

Deutlicher Rückgang im Jahr 2026 erwartet

Der Smartphone-Markt Europa könnte vor steigenden Preisen stehen, nachdem das Marktforschungsinstitut IDC für 2026 einen weltweiten Absatzrückgang von 12,9 Prozent angekündigt hat. Nach Angaben von IDC sollen die Auslieferungen auf rund 1,12 Milliarden Geräte sinken. Hintergrund ist eine angespannte Lage bei Speicherchips.

Speicherknappheit verteuert Geräte

IDC führt den erwarteten Rückgang auf eine starke Nachfrage nach DRAM- und NAND-Speichern für Rechenzentren und KI-Anwendungen zurück. Hersteller von Smartphones konkurrieren demnach mit Anbietern von KI-Infrastruktur um Produktionskapazitäten. Die höheren Einkaufspreise für Speicher dürften laut IDC zu einem Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise um etwa 14 Prozent auf 523 US-Dollar führen. Trotz sinkender Stückzahlen könnte der Branchenumsatz dadurch stabil bleiben.

Folgen für den europäischen Markt

Für den Smartphone-Markt Europa sind keine gesonderten Prozentwerte veröffentlicht. Da europäische Hersteller und Händler jedoch in globale Lieferketten eingebunden sind, gelten die erwarteten Preissteigerungen als wahrscheinlich. Besonders betroffen könnten preisgünstige Modelle sein, da steigende Komponentenpreise dort stärker ins Gewicht fallen.

Weitere Marktdaten erwartet

IDC will im Jahresverlauf aktualisierte Regionaldaten vorlegen. Marktbeobachter rechnen damit, dass sich die Entwicklung der Speicherpreise im zweiten Halbjahr 2026 entscheidet. Eine Entspannung auf der Angebotsseite könnte die Prognosen verändern.

Fazit

IDC erwartet 2026 einen deutlichen Rückgang der weltweiten Smartphone-Auslieferungen. Ursache ist eine Verknappung von Speicherchips durch KI-getriebene Nachfrage. Steigende Durchschnittspreise könnten auch den Smartphone-Markt Europa spürbar beeinflussen.