Montag, 22. Juni 2026

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Google schaltet Gmail-E2EE auf iPhone und Android frei

Stand: 11. April 2026, 16:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Google hat am 9. April die mobile Version seiner Gmail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung freigeschaltet. Berechtigte Workspace-Kunden können…

Von Wolfgang

11. Apr. 20263 Min. Lesezeit

Google schaltet Gmail-E2EE auf iPhone und Android frei

Google hat am 9. April die mobile Version seiner Gmail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung freigeschaltet. Berechtigte Workspace-Kunden können verschlüsselte Nachrichten damit in den Gmail-Apps für Android und iOS lesen und verfassen. Die Freigabe erweitert den Einsatz auf…

Stand: 11. April 2026, 16:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Google hat am 9. April die mobile Version seiner Gmail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung freigeschaltet. Berechtigte Workspace-Kunden können verschlüsselte Nachrichten damit in den Gmail-Apps für Android und iOS lesen und verfassen. Die Freigabe erweitert den Einsatz auf Smartphones, bleibt aber an Admin-Freischaltung und Zusatzlizenzen gebunden.

Das Wichtigste

  • Google hat die Gmail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die mobilen Apps auf Android und iOS angekündigt und den Rollout gestartet.
  • Die Funktion ist laut Google für Workspace Enterprise Plus mit Assured Controls oder Assured Controls Plus verfügbar.
  • Administratoren müssen die mobilen Clients aktivieren. Externe Empfänger ohne Gmail lesen und beantworten Nachrichten über ein Web-Portal.

Google erweitert die Verschlüsselung auf mobile Gmail-Apps

Google hat die Gmail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Android und iPhone freigeschaltet. Nach Angaben des Unternehmens ist die Funktion seit dem 9. April im Rollout für Rapid Release und Scheduled Release. Sie richtet sich an berechtigte Workspace-Kunden, die geschäftliche E-Mails direkt in der mobilen Gmail-App verschlüsselt senden und lesen wollen.

Lizenzen, Admin-Freigabe und technische Grenzen

Die mobile Freigabe gilt laut Google für Kunden mit Google Workspace Enterprise Plus in Verbindung mit Assured Controls oder Assured Controls Plus. Administratoren müssen Android- und iOS-Clients in der CSE-Konfiguration aktivieren. Verschlüsselt werden der Nachrichteninhalt, eingebettete Bilder und Anhänge. Betreffzeile, Empfängeradressen und Zeitstempel bleiben sichtbar. Für verschlüsselte Anhänge nennt Google ein Upload-Limit von 5 Megabyte.

Freigabe betrifft vor allem verwaltete Firmenkonten

Die Neuerung betrifft zentral verwaltete Workspace-Umgebungen. Unternehmen können verschlüsselte Nachrichten nun auch auf Dienstsmartphones im nativen Gmail-Client nutzen, müssen dafür aber Richtlinien für Schlüsselverwaltung und externe Empfänger setzen. Bei aktivierter Zusatzverschlüsselung entfallen einzelne Gmail-Funktionen, darunter Smart Features, Google-AI-Funktionen und mehrere Komfortoptionen beim Verfassen.

Administratoren legen den Zugriff für externe Empfänger fest

Als Nächstes müssen Administratoren die mobilen Clients in der Admin-Konsole freischalten und festlegen, wie externe Empfänger auf verschlüsselte Nachrichten zugreifen. Nutzer aktivieren die Zusatzverschlüsselung beim Verfassen einer Mail. Empfänger ohne Gmail-App werden nach Google-Angaben in ein Web-Portal geleitet, in dem sie Nachrichten lesen und beantworten können.

Mobile Erweiterung einer bestehenden Sicherheitsfunktion

Mit der Mobilfreigabe erweitert Google eine bestehende Gmail-Sicherheitsfunktion auf die wichtigsten Smartphone-Plattformen. Die Ankündigung nennt ausschließlich berechtigte Workspace-Kunden und bindet den Einsatz weiter an zentrale Administration, Zusatzlizenzen und feste Vorgaben für den Nachrichtenaustausch.