Google hat neue April-Release-Notes für Google Home veröffentlicht. Das Update nennt zusätzliche Automationsfunktionen und vordefinierte Sprachaktionen. Eine Abschaltung telefonbezogener Routinen wird dort nicht angekündigt. Die Assistant-Hilfe für Android führt solche Aktionen weiter auf.
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Das Wichtigste
- Google hat am 21. April neue Release Notes für Google Home mit Änderungen an Automationen und Sprachaktionen veröffentlicht.
- Neu sind laut Google unter anderem vordefinierte Sprachaktionen und die Möglichkeit, vorinstallierte Routinen zu löschen.
- Eine bestätigte Abschaltung von Telefon-Aktionen in Routinen nennt Google in den aktuellen Unterlagen nicht.
Google veröffentlicht April-Update für Home-Routinen
Google hat am 21. April in seinen offiziellen Release Notes mehrere Änderungen für Google Home und “Gemini for Home” veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen neue Bausteine für Automationen, zusätzliche Sprachaktionen und Änderungen an vorinstallierten Routinen. Für Google Home ist das vor allem deshalb relevant, weil die Pflege von Abläufen weiter in der Home-App ausgebaut wird.
Einen Hinweis auf eine generelle Abschaltung telefonbezogener Aktionen enthält das Update nicht. In der weiterhin abrufbaren Google-Assistant-Hilfe für Android werden Routinen mit Telefonfunktionen wie Lautstärkeänderungen, Akku-Erinnerungen und dem Schalten von “Nicht stören” weiter beschrieben.
Neue Sprachaktionen und löschbare Standard-Routinen
Nach den Release Notes ergänzt Google den Automations-Editor um weitere Auslöser, Bedingungen und Aktionen. Dazu kommen vordefinierte Sprachaktionen im Gerätetyp der Sprachassistenz. Außerdem können Nutzer vorinstallierte Routinen nun löschen, statt sie nur zu bearbeiten oder zu deaktivieren.
Google schreibt zudem, dass sich selbst erstellte Automationen zuverlässiger per Sprache starten lassen. Zugleich grenzt das Unternehmen einzelne Funktionen ein. Bestimmte Aktionen stehen laut den Release Notes nur in der Google-Home-App bereit und nicht über die textgestützten Assistentenfunktionen “Ask Home” oder “Help me create”.
Betroffen sind vor allem Nutzer mit persönlichen Routinen
Unmittelbar betroffen sind Nutzer von Nest-Lautsprechern, Smart Displays und Android-Smartphones, die persönliche Routinen mit Gerätefunktionen verknüpfen. Für Haushalt-Automationen im Smart Home beschreibt Google im April-Update zusätzliche Optionen im Editor. Für Routinen, die Einstellungen am Android-Telefon ansprechen, bleibt der offizielle Stand damit unverändert dokumentiert.
Offiziell bestätigt ist vorerst nur der Ausbau des Editors
Kurzfristig ändert das Update vor allem die Erstellung und Verwaltung von Automationen. Nutzer erhalten mehr vorgefertigte Sprachbefehle und mehr Kontrolle über Standard-Routinen. Eine bestätigte Änderung an telefonbezogenen Befehlen folgt aus den aktuellen Release Notes nicht. Google nennt dort auch keine gesonderte Migrationsanleitung für solche Routinen.
Weitere Klarstellungen müsste Google in Support-Seiten nachreichen
Als nächste offizielle Bezugspunkte bleiben neue Einträge in den Google-Home-Release-Notes und Änderungen an den Support-Seiten für Assistant und Home. Einen eigenen Zeitplan für mögliche Änderungen an Telefon-Aktionen hat Google bislang nicht veröffentlicht.
Die jüngste Google-Dokumentation setzt andere Schwerpunkte
Die offiziellen April-Unterlagen zeigen vor allem, dass Google Home-Automationen stärker über die Home-App und unter dem Label “Gemini for Home” weiterentwickelt. Für die Debatte um Telefon-Aktionen ist entscheidend, dass die jüngste datierte Dokumentation neue Funktionen beschreibt, aber keinen Stopp dieser Routinen ankündigt.