Freitag, 24. April 2026

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Google Fotos startet neue Touch-up-Werkzeuge für Selfies auf Android

Google erweitert den Editor von Google Fotos um mehrere Touch-up-Werkzeuge für Gesichter in Selfies. Der Rollout läuft nach Unternehmensangaben schrittweise weltweit auf Android-Geräten mit Android…

Von Wolfgang

21. Apr. 20263 Min. Lesezeit

Google Fotos startet neue Touch-up-Werkzeuge für Selfies auf Android

Google erweitert den Editor von Google Fotos um mehrere Touch-up-Werkzeuge für Gesichter in Selfies. Der Rollout läuft nach Unternehmensangaben schrittweise weltweit auf Android-Geräten mit Android 9 oder neuer und mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher an.

Google erweitert den Editor von Google Fotos um mehrere Touch-up-Werkzeuge für Gesichter in Selfies. Der Rollout läuft nach Unternehmensangaben schrittweise weltweit auf Android-Geräten mit Android 9 oder neuer und mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher an.

Von TechZeitGeist RedaktionTechZeitGeistBerlinVeröffentlicht: Aktualisiert:

Das Wichtigste

  • Google führt in Google Fotos neue Touch-up-Werkzeuge für Gesichter in Selfies ein.
  • Die Funktionen starten schrittweise weltweit auf Android-Geräten mit Android 9 oder neuer und mindestens 4 GB RAM.
  • Nutzer wählen ein Gesicht im Editor aus und passen Effekte wie heal, smooth, under eyes oder teeth per Regler an.

Google erweitert den Fotoeditor um sieben Gesichts-Werkzeuge

Google hat neue Touch-up-Werkzeuge für den Editor von Google Fotos angekündigt. Die Funktionen sind für schnelle Korrekturen bei Gesichtern in Selfies gedacht und werden nach Angaben des Unternehmens schrittweise weltweit auf Android ausgerollt. Damit bekommt die App zusätzliche Retusche-Optionen direkt in der Bearbeitung, ohne dass Nutzer auf andere Foto-Apps ausweichen müssen.

Nach der Produktmeldung von Google umfasst das Paket die Werkzeuge heal, smooth, under eyes, irises, teeth, eyebrows und lips. Die Auswahl erscheint im Bildeditor, sobald ein Gesicht erkannt wird. Anschließend lässt sich die Stärke jedes Effekts über einen Regler anpassen. Das Fachmedium 9to5Google berichtet übereinstimmend über denselben Funktionsumfang und den begonnenen Rollout.

Android 9 und 4 GB RAM sind die Mindestvoraussetzung

Google nennt für die neuen Werkzeuge zwei technische Voraussetzungen. Die Funktionen setzen Android 9 oder neuer voraus. Zudem verlangt das Unternehmen mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Eine konkrete App-Version oder einen festen Zeitplan für jede Region hat Google in der Ankündigung nicht genannt.

Der Hersteller beschreibt die Änderungen als dezente Korrekturen. Das passt zum Aufbau der Werkzeuge. Sie greifen nicht pauschal auf das ganze Bild zu, sondern auf einzelne Bereiche eines Gesichts. Der Editor bleibt damit auf kurze Eingriffe im bestehenden Foto-Workflow ausgerichtet.

Rollout betrifft zunächst die Android-App von Google Fotos

Betroffen sind zunächst Nutzer der Android-Version von Google Fotos, deren Geräte die Mindestanforderungen erfüllen. Für ältere Smartphones unter Android 9 oder Geräte mit weniger als 4 GB RAM sind die neuen Werkzeuge nach den veröffentlichten Angaben nicht vorgesehen. Ob und wann die Funktionen in gleicher Form auf iOS erscheinen, ist bislang offen.

Der Funktionsumfang der Standard-App wächst weiter

Mit dem Rollout baut Google die Bildbearbeitung in Google Fotos weiter aus. Für den Markt ist das vor allem deshalb relevant, weil Google Fotos auf vielen Android-Geräten bereits vorinstalliert oder eng mit dem Google-Konto verknüpft ist. Neue Bearbeitungsoptionen in der Standard-App können daher schnell eine große Zahl von Geräten erreichen, auch wenn die Freischaltung stufenweise erfolgt.

Google nennt keinen festen Endtermin für die Freischaltung

Als nächster Schritt läuft der von Google angekündigte globale Rollout weiter. Nutzer mit passenden Android-Geräten sollen die Werkzeuge nach und nach im Editor sehen. Wann die Verteilung auf allen berechtigten Geräten abgeschlossen ist, ist noch unklar. Weitere technische Details, etwa zu App-Builds oder regionalen Stufen, hat Google bisher nicht veröffentlicht.

Google stärkt die Bearbeitung direkt in Google Fotos

Die Meldung ist ein Produkt-Update mit klar begrenztem Umfang. Google kündigt keine neue eigenständige App an, sondern erweitert den bestehenden Editor von Google Fotos um zusätzliche Werkzeuge für Porträts und Selfies. Entscheidend sind dabei weniger neue Dateiformate oder Dienste als der breite Rollout in einer bereits weit verbreiteten Foto-App.