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Privater suchen in Firefox: So stellst du Startpage ab Version 154 ein

Startpage lässt sich in Firefox 154 auf dem Desktop auswählen. So funktioniert die Einstellung – und hier endet der Schutz privater Suche.

Von Wolfgang

22. Aug. 20265 Min. Lesezeit

Privater suchen in Firefox: So stellst du Startpage ab Version 154 ein

Startpage lässt sich in Firefox 154 auf dem Desktop auswählen. So funktioniert die Einstellung – und hier endet der Schutz privater Suche.

Mit Firefox 154 lässt sich Startpage auf dem Desktop direkt als Suchmaschine auswählen. Eine zusätzliche Erweiterung ist dafür nicht nötig. Die Option startet in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Wer die bisherige Suchmaschine behalten will, muss nichts umstellen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Startpage ist ab Firefox 154 auf dem Desktop in fünf europäischen Märkten als Suchoption integriert.
  • Die Auswahl liegt unter Einstellungen → Suche; ob sie erscheint, hängt von Version und Region ab.
  • Firefox ersetzt die bisherige Standardsuchmaschine nicht automatisch.
  • Startpage beschreibt seine Datenschutzfunktionen selbst. Eine unabhängige Auditbestätigung für diesen Integrationspfad liegt nicht vor.
  • Android und iOS gehören laut Mozilla noch nicht zu diesem Rollout.

Was Firefox 154 konkret ändert

Firefox nimmt Startpage als auswählbare Suchmaschine in die Browser-Einstellungen auf. Mozilla kündigte die Integration am 18. August 2026 an; Firefox 154.0 wurde am selben Tag für den Release-Kanal bereitgestellt. Der Desktop-Rollout gilt für Deutschland, Frankreich, Österreich, die Schweiz und die Niederlande.

Die vorhandene Suchmaschine bleibt dabei erhalten. Nach Mozillas Ankündigung ersetzt Firefox die bisherige Auswahl nicht automatisch. Startpage kommt als Möglichkeit hinzu, nicht als erzwungener Wechsel. Für Android und iOS stellt Mozilla eine spätere Erweiterung in Aussicht; in diesem Rollout sind die mobilen Apps noch nicht enthalten.

Startpage in Firefox auswählen

Der Weg führt über das von Mozilla dokumentierte Suchmenü. Einzelne Bezeichnungen können je nach Firefox-Version, Sprache, Region oder verwalteter Installation etwas anders aussehen.

  1. Firefox auf Version 154 aktualisieren. Prüfen Sie die installierte Version und führen Sie das Update durch, falls der Browser noch eine ältere Release-Version nutzt.
  2. Das Firefox-Menü öffnen. Wählen Sie dort Einstellungen.
  3. Zur Suche wechseln. Öffnen Sie in der linken Spalte den Bereich Suche.
  4. Startpage auswählen. Im Feld für die Standardsuchmaschine wählen Sie Startpage, sofern der Eintrag angezeigt wird. Die Option ist an die fünf genannten Märkte und an die jeweilige Firefox-Installation gebunden.
  5. Die Adressleiste testen. Geben Sie einen Suchbegriff ein und prüfen Sie, ob die Ergebnisse über Startpage geöffnet werden.

Damit ändern Sie die Suchmaschine für die Suchfelder des Browsers. Andere Datenschutz- oder Kontoeinstellungen von Firefox werden dadurch nicht neu gesetzt.

Für einzelne Suchen nicht dauerhaft umstellen

Zum Ausprobieren muss Startpage nicht gleich zur dauerhaften Standardsuchmaschine werden. Mozilla Support beschreibt eine alternative Suchauswahl in der Adressleiste. Je nach Oberfläche lassen sich dort Suchkürzel oder verfügbare Anbieter einblenden. Eine einzelne Anfrage kann dann über einen anderen Anbieter laufen, während die bisherige Standardauswahl bestehen bleibt.

Das eignet sich für einen ersten Vergleich. Die Auswahl steuert die Suchanfrage. Sie verändert nicht automatisch die Webseiten, die danach aus den Treffern geöffnet werden.

Vier Schritte von der Firefox-Aktualisierung bis zum Test der Suchmaschine
Von der Aktualisierung bis zur Testsuche: So wird Startpage in Firefox ausgewählt – durch KI erzeugt

Was ändert sich – und was nicht?

Bereich Was sich ändert Was daraus nicht folgt
Suchanbieter Startpage kann in den fünf Desktop-Märkten als Suchmaschine ausgewählt werden. Firefox ersetzt die bisherige Auswahl nicht automatisch.
Suchanfrage Die Suche aus der Adressleiste kann über den gewählten Anbieter laufen. Cookies, Konten oder Einstellungen besuchter Websites werden dadurch nicht zurückgesetzt.
Privatsphäre Startpage beschreibt eine datensparsame Verarbeitung seiner Suche. Die Auswahl garantiert weder vollständige Anonymität noch ein Ende jeder Webverfolgung.
Verfügbarkeit Der angekündigte Start umfasst Desktop-Firefox in Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Android, iOS und eine weltweite Verfügbarkeit sind damit nicht bestätigt.

Was private Suche leistet – und was nicht

Startpage nennt in seiner eigenen Ankündigung mehrere Datenschutzmerkmale: Suchanfragen würden nicht gespeichert oder mit Personen verknüpft, identifizierende Informationen einschließlich der IP-Adresse würden vor der Verarbeitung entfernt, und persönliche Profile würden nicht erstellt. Außerdem erklärt der Anbieter, keine KI-generierten Antworten anzuzeigen.

Das sind Angaben von Startpage. Sie beschreiben, wie der Anbieter seinen Dienst positioniert und welche Verarbeitung er für ihn beansprucht. Die Recherche für diesen Artikel fand keine unabhängige Auditbestätigung, die diese Aussagen speziell für den Firefox-Integrationspfad prüft. „Keine KI-generierten Antworten“ heißt außerdem nicht, dass jeder Treffer oder jede verlinkte Seite frei von KI-generierten Inhalten ist.

Die entscheidende Grenze liegt beim Übergang von der Suchanfrage zur geöffneten Website. Dort können weiterhin Konten, Cookies, Browser- und Geräteeinstellungen oder andere Formen der Wiedererkennung eine Rolle spielen. Startpage ist deshalb ein begrenzter Schritt für Suchanfragen, aber kein universeller Privatsphäre-Schalter für Browser und Web.

Wenn Startpage nicht auftaucht

Prüfen Sie zuerst diese drei Punkte:
  • Ist tatsächlich Firefox 154 installiert?
  • Befindet sich die Installation in einem der fünf angekündigten Desktop-Märkte?
  • Wird der Browser durch ein Unternehmen oder eine andere zentrale Richtlinie verwaltet?
Fehlt Startpage danach weiterhin, sollte daraus keine unbelegte globale Verfügbarkeit abgeleitet werden. Mozilla beschreibt den Rollout regional und für den Desktop. Die Anzeige kann von Build, Sprache und verwalteten Einstellungen abhängen. Android und iOS gehören nach der direkten Ankündigung noch nicht zu diesem Start.
Diagramm zur Trennung zwischen Suchanfrage und später besuchter Website
Die Wahl des Suchanbieters betrifft die Anfrage, nicht automatisch das gesamte Web – durch KI erzeugt

Meine Einschätzung

Firefox löst damit nicht das gesamte Datenschutzproblem. Der Browser macht den ersten Schritt aber leichter: Wer private Suche testen will, muss nicht erst nach einer Erweiterung oder einer manuellen Konfiguration suchen. Die Entscheidung liegt sichtbar in den Sucheinstellungen und lässt sich auch für einzelne Anfragen ausprobieren.

Der sinnvolle Umgang damit bleibt nüchtern. Startpage kann die Behandlung einer Suchanfrage verändern, doch die Privatsphäre endet nicht am Suchfeld. Wer weniger Spuren hinterlassen möchte, muss zusätzlich Browser-, Konto-, Cookie- und Website-Kontext prüfen. Die neue Firefox-Option erleichtert diesen Einstieg – mehr lässt sich aus ihr nicht ableiten.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Für diesen Artikel wurden KI-gestützte Recherche- und Editierwerkzeuge verwendet. Der Inhalt wurde redaktionell geprüft. Stand: 2026-08-22