Auf einen Blick
Apple hat den Mac Pro aus dem Verkauf genommen. Mehrere übereinstimmende Berichte vom 26. März melden, dass das Unternehmen die Produktseite entfernt und das Modell eingestellt hat. Damit endet der direkte Neukauf des Mac Pro bei Apple, während der Mac Studio an die Spitze des Desktop-Angebots rückt.
Das Wichtigste
- Apple hat den Mac Pro nach übereinstimmenden Medienberichten eingestellt und die Produktseite entfernt.
- Die Entscheidung wurde am 26. März publik. Der Mac Pro war seit 2006 im Programm und zuletzt 2023 aktualisiert worden.
- Für Neukäufe bei Apple entfällt damit der Desktop-Tower mit internen Erweiterungskarten. Im Sortiment bleibt der Mac Studio als oberes Desktop-Modell.
Mac Pro verschwindet aus Apples Store
Apple hat den Mac Pro eingestellt und aus dem Online-Angebot entfernt. Darüber berichteten Bloomberg, Engadget und 9to5Mac am 26. März unter Verweis auf eine Bestätigung des Unternehmens. Der Mac Pro ist damit nicht mehr als Neukauf im Apple Store verfügbar. Für Apples Desktop-Sparte bleibt der Mac Studio das oberste Modell im regulären Sortiment.
Produktseite entfernt, Serie endet nach 20 Jahren
Der Mac Pro wurde 2006 eingeführt und zuletzt 2023 mit dem M2 Ultra aktualisiert. Nach den Berichten entfernte Apple nun die Produktseite von seiner Website. Konkrete Angaben zu Restbeständen oder Servicefristen wurden in den Berichten nicht genannt.
Mac Studio rückt an die Spitze der Desktop-Reihe
Mit der Einstellung verschwindet der letzte Mac im Tower-Format mit internen PCIe-Steckplätzen aus Apples aktuellem Angebot. Bloomberg berichtete, Apple streiche den Mac Pro zugunsten des Mac Studio. Damit umfasst die Desktop-Reihe im laufenden Verkauf noch iMac, Mac mini und Mac Studio.
Für Neukäufe endet die Tower-Option
Neue Konfigurationen des Mac Pro lassen sich über Apple nicht mehr bestellen. Für Unternehmen, Studios und Entwickler entfällt damit bei Apple die einzige Desktop-Option mit internen Erweiterungskarten. Weitere Angaben zu einer Nachfolgelinie machte Apple bislang nicht.
Desktop-Angebot wird kleiner
Der Schritt beendet eine Produktlinie, die zwei Jahrzehnte Teil von Apples Mac-Portfolio war. Für den Markt ist vor allem relevant, dass Apple sein Profi-Desktop-Angebot weiter vereinfacht und den Mac Studio als oberes Desktop-Modell im Verkauf belässt.