Auf einen Blick
Amazon hat Alexa+ am 19. März in Großbritannien gestartet. Der neue Assistent ist zunächst nur im Early Access verfügbar. Sofortigen Zugang erhalten Käufer ausgewählter neuer Echo-Geräte, Bestandskunden mit kompatibler Hardware können sich für Einladungen registrieren. Nach der Einführungsphase kostet der Dienst 19,99 Pfund im Monat.
Das Wichtigste
- Amazon hat Alexa+ am 19. März 2026 in Großbritannien freigeschaltet.
- Der Dienst bleibt im Early Access kostenlos, danach nennt Amazon einen Preis von 19,99 Pfund pro Monat. Für Prime-Mitglieder soll Alexa+ ohne Aufpreis enthalten sein.
- Neue Käufer ausgewählter Echo-Geräte erhalten sofort Zugang. Bestehende Nutzer kompatibler Geräte müssen sich für Einladungen anmelden.
Großbritannien ist der erste Markt in Europa
Amazon hat seinen KI-Assistenten Alexa+ in Großbritannien gestartet. Das Unternehmen kündigte den Beginn des Rollouts am 19. März an und bezeichnet das Land als ersten europäischen Markt für den Dienst. Die Freischaltung erfolgt vorerst nicht flächendeckend, sondern im Rahmen eines Early-Access-Programms.
Damit wird der bisherige Alexa-Dienst im Vereinigten Königreich um eine neue, generative Variante erweitert. Für Amazon ist der Start ein regionaler Ausbau nach der früheren Vorstellung des Produkts in den USA.
Zugang ist an Geräte und Einladungen gebunden
Nach Angaben von Amazon erhalten Kunden sofortigen Early-Access-Zugang, wenn sie ein neues berechtigtes Echo-Gerät kaufen. Nutzer, die bereits ein kompatibles Gerät besitzen, können sich für eine Einladung registrieren. Amazon spricht von Einladungen an Hunderttausende Kunden in den kommenden Wochen. Alexa+ ist während der Early-Access-Phase kostenlos. Danach soll der Dienst 19,99 Pfund pro Monat kosten, für Prime-Mitglieder aber ohne zusätzlichen Aufpreis verfügbar sein.
Amazon nennt als unterstützte Hardware die große Mehrheit der Echo-Geräte. In den Ankündigungen hebt das Unternehmen unter anderem Echo Show 8, Echo Show 11, Echo Dot Max und Echo Studio hervor. Zudem soll Alexa+ auf kompatiblen Fire-TV-Geräten verfügbar sein.
Der Start verknüpft den Dienst mit Prime und neuer Hardware
Der Rollout verbindet den neuen Assistenten eng mit Amazons Gerätegeschäft und dem Prime-Abonnement. Wer sofort Zugang will, soll in vielen Fällen neue Hardware kaufen. Für Bestandskunden bleibt der Zugang zunächst gesteuert. Der Preis nach dem Early Access setzt zudem einen klaren Unterschied zwischen Prime-Kunden und anderen Nutzern.
Für den britischen Smart-Home-Markt ist der Schritt relevant, weil Amazon seinen Sprachassistenten als zentrale Oberfläche für Echo-Geräte, Fire TV und weitere vernetzte Dienste positioniert.
Einladungen sollen in den nächsten Wochen folgen
Amazon will den Early Access in Großbritannien schrittweise ausweiten. Nach Unternehmensangaben sollen in den kommenden Wochen weitere Einladungen verschickt werden. Ein Termin für eine allgemeine Freigabe für alle berechtigten Nutzer wurde bislang nicht genannt.
Marktstart mit begrenzter Verfügbarkeit
Der Start in Großbritannien ist der erste bestätigte Europa-Rollout von Alexa+. Zugleich zeigt das Modell mit Einladungen, Gerätebindung und späterem Abo-Preis, dass Amazon den neuen Dienst zunächst kontrolliert ausrollt und kommerziell klar an das eigene Ökosystem knüpft.