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Amazon führt Prime Video Ultra mit 4K-Aufpreis ein

Stand: 14. March 2026, 12:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Amazon führt mit Prime Video Ultra einen neuen Aufpreis für 4K-UHD bei Prime Video ein….

Von Wolfgang

14. März 20263 Min. Lesezeit

Amazon führt Prime Video Ultra mit 4K-Aufpreis ein

Amazon führt mit Prime Video Ultra einen neuen Aufpreis für 4K-UHD bei Prime Video ein. In den USA kostet das Paket 4,99 Dollar pro Monat. Für Prime-Kunden bedeutet das, dass UHD, Dolby Atmos und…

Stand: 14. March 2026, 12:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Amazon führt mit Prime Video Ultra einen neuen Aufpreis für 4K-UHD bei Prime Video ein. In den USA kostet das Paket 4,99 Dollar pro Monat. Für Prime-Kunden bedeutet das, dass UHD, Dolby Atmos und weitere Zusatzfunktionen künftig an ein teureres Abo gebunden sind.

Das Wichtigste

  • Amazon benennt das werbefreie Prime-Video-Abo in den USA in Prime Video Ultra um.
  • Der neue Tarif kostet 4,99 Dollar im Monat oder 45,99 Dollar im Jahr und enthält exklusiv 4K/UHD, Dolby Vision und Dolby Atmos.
  • Ein Start für Deutschland oder die EU ist bislang offen.

Amazon verlagert 4K in eine höhere Tarifstufe

Amazon hat für Prime Video einen neuen Tarif angekündigt, der 4K/UHD nur noch gegen Aufpreis freischaltet. Das Unternehmen führt in den USA ab dem 10. April “Prime Video Ultra” ein. Damit verschiebt Amazon zentrale Premium-Funktionen aus dem bisherigen Prime-Umfeld in ein separates Bezahlpaket.

Der neue Tarif startet zuerst in den USA

Nach Angaben von Amazon kostet Prime Video Ultra 4,99 Dollar pro Monat. Alternativ nennt das Unternehmen einen Jahrespreis von 45,99 Dollar. Enthalten sind laut Amazon exklusiv 4K/UHD-Streaming, Dolby Vision, Dolby Atmos, bis zu fünf gleichzeitige Streams und bis zu 100 Downloads. Das bisherige Prime-Angebot umfasst demnach weiter HD und HDR, jedoch nicht mehr den vollständigen Zugang zu UHD. The Verge und der Hollywood Reporter berichten übereinstimmend, dass 4K damit an den neuen Aufpreis gekoppelt wird.

Folgen für Nutzer und den Markt

Für Prime-Kunden bedeutet die Änderung, dass hochauflösende Wiedergabe und weitere Technikmerkmale nicht mehr automatisch im Grundpaket enthalten sind. Wer UHD, Dolby Atmos oder mehr gleichzeitige Streams nutzen will, muss in den USA künftig zusätzlich zahlen. Für Deutschland und andere EU-Märkte hat Amazon noch keinen Termin genannt. Sollte das Modell übertragen werden, würde sich der Preis für den vollen Funktionsumfang von Prime Video auch hier erhöhen.

Nächste Schritte bei Amazon

Der Start in den USA ist für den 10. April vorgesehen. Amazon bezeichnet das Angebot derzeit als US-Modell. Ob und wann Prime Video Ultra in weiteren Ländern eingeführt wird, hat das Unternehmen nicht mitgeteilt. Für den Streaming-Markt ist die Entscheidung vor allem deshalb relevant, weil Amazon damit Bild- und Tonqualität stärker als bisher an eine eigene Tarifstufe bindet.

Einordnung

Amazon ändert die Struktur von Prime Video und macht 4K zu einer Zusatzleistung. Bestätigt ist der Schritt zunächst für die USA. Für andere Märkte bleibt die Folge offen, die Richtung der Preispolitik ist jedoch klar.