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WhatsApp startet Preteen-Accounts mit Elternfreigabe

Stand: 12. March 2026, 12:45 Uhr Berlin Auf einen Blick WhatsApp führt WhatsApp Preteen-Accounts für Kinder unter 13 Jahren ein. Die Konten lassen sich nur…

Von Wolfgang

12. März 20262 Min. Lesezeit

WhatsApp startet Preteen-Accounts mit Elternfreigabe

WhatsApp führt WhatsApp Preteen-Accounts für Kinder unter 13 Jahren ein. Die Konten lassen sich nur mit einem Elternteil verknüpfen und sind auf Nachrichten und Anrufe begrenzt. Eltern steuern Kontakte, Gruppen und Anfragen von unbekannten…

Stand: 12. March 2026, 12:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

WhatsApp führt WhatsApp Preteen-Accounts für Kinder unter 13 Jahren ein. Die Konten lassen sich nur mit einem Elternteil verknüpfen und sind auf Nachrichten und Anrufe begrenzt. Eltern steuern Kontakte, Gruppen und Anfragen von unbekannten Nutzern.

Das Wichtigste

  • WhatsApp hat am 11. März 2026 parent-managed accounts für Kinder unter 13 Jahren angekündigt.
  • Die Konten erlauben nur Kernfunktionen. Eltern legen fest, wer schreiben darf und welchen Gruppen das Kind beitreten kann.
  • Der Rollout läuft gestaffelt an. Betroffen sind Familien, die WhatsApp vor dem 13. Geburtstag nutzen wollen.

Meta öffnet WhatsApp für Kinder unter 13

WhatsApp erlaubt Kindern unter 13 Jahren künftig den Zugang über beaufsichtigte Konten. Meta hat die neue Kontoform am Mittwoch vorgestellt. Sie verknüpft das Kinderkonto mit einem Elternteil und schränkt den Dienst auf Nachrichten und Anrufe ein. Damit ändert der Konzern seine bisherige Zugangspraxis für diese Altersgruppe.

Welche Regeln für die neuen Konten gelten

Nach Angaben von WhatsApp erstellen Eltern oder Erziehungsberechtigte das Konto und verwalten zentrale Einstellungen. Sie können Kontakte freigeben, Gruppenbeitritte steuern und Anfragen von unbekannten Nutzern prüfen. Mehrere Zusatzfunktionen stehen für diese Konten nicht zur Verfügung. Reuters berichtet unter Berufung auf das Unternehmen, dass der Start weltweit schrittweise beginnt.

Welche Folgen das für Nutzer und Aufsicht hat

Für Familien verschiebt sich der Zugang von einem faktischen Ausschluss zu einem beaufsichtigten Modell. Institutionell ist vor allem relevant, dass Meta den Dienst für eine jüngere Altersgruppe formal öffnet und die Verantwortung für Freigaben an Eltern koppelt. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt laut der Ankündigung bestehen. Eltern erhalten damit Steuerungsrechte für Kontakte und Gruppen, aber keinen allgemeinen Einblick in Chatinhalte.

Was als Nächstes zu erwarten ist

WhatsApp rollt die Preteen-Accounts nach Unternehmensangaben stufenweise aus. Weitere regionale Termine nannte Meta zunächst nicht. Beobachtet wird nun, wie der Dienst Altersangaben prüft, wie die Elternfreigabe praktisch umgesetzt wird und ob Aufsichtsbehörden zusätzliche Anforderungen stellen.

Einordnung

Der Schritt erweitert WhatsApp auf eine bislang ausgeschlossene Altersgruppe, allerdings nur unter elterlicher Verwaltung. Für Meta ist das eine Produktänderung mit Folgen für Jugendschutz, Kontoaufsicht und Alterskontrolle.