Freitag, 24. April 2026

Technik

Revolution Wind speist erstmals Strom ins Netz ein

Stand: 15. March 2026, 14:45 Uhr Berlin Auf einen Blick Das Offshore-Windprojekt Revolution Wind hat nach Angaben von Ørsted erstmals Strom in das Netz von…

Von Wolfgang

15. März 20263 Min. Lesezeit

Revolution Wind speist erstmals Strom ins Netz ein

Das Offshore-Windprojekt Revolution Wind hat nach Angaben von Ørsted erstmals Strom in das Netz von Neuengland eingespeist. Damit beginnt die Inbetriebnahme eines Parks, der vertraglich 704 Megawatt liefern soll und Strom für Abnehmer in…

Stand: 15. March 2026, 14:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Das Offshore-Windprojekt Revolution Wind hat nach Angaben von Ørsted erstmals Strom in das Netz von Neuengland eingespeist. Damit beginnt die Inbetriebnahme eines Parks, der vertraglich 704 Megawatt liefern soll und Strom für Abnehmer in Rhode Island und Connecticut vorsieht.

Das Wichtigste

  • Ørsted meldete am 13. März 2026 die erste Stromeinspeisung von Revolution Wind in das Netz von Neuengland.
  • Das Projekt ist in den Stromabnahmeverträgen auf 704 Megawatt ausgelegt. Die BOEM-Unterlagen nennen dafür 65 Windturbinen in der gewählten Ausbauvariante.
  • Der Netzanschluss läuft über die Umspannanlage in Davisville in North Kingstown, Rhode Island. Beliefert werden nach Projektangaben vor allem Rhode Island und Connecticut.

Erste Einspeisung markiert Start der Inbetriebnahme

Revolution Wind hat erstmals Strom in das Netz eingespeist. Das teilte der Entwickler Ørsted am 13. März mit. Für das Projekt ist das der Übergang von Bau und Tests in die Inbetriebnahme. Institutionell folgt nun der weitere Hochlauf bis zum regulären Betrieb des Offshore-Windparks.

Projekt erreicht nächsten technischen Meilenstein

Nach Angaben von Ørsted liefert Revolution Wind seit dem 13. März erstmals Elektrizität nach Neuengland. Das Projekt gehört zu den Offshore-Windvorhaben vor der US-Ostküste. Die Record of Decision der US-Behörde BOEM und die Umweltunterlagen zum Projekt legen den Netzanschluss an Land in North Kingstown in Rhode Island fest. Der Strom wird dort über die Anlage in Davisville in das regionale Netz eingebunden. Die genehmigte Ausbaulogik sieht in der ausgewählten Variante 65 Anlagen vor, um die vertraglich vereinbarten 704 Megawatt zu bedienen.

Folgen für Versorgung und Netz

Mit der ersten Einspeisung wächst das Angebot an Offshore-Windstrom im Netz von Neuengland. Für die Abnehmer in Rhode Island und Connecticut bedeutet das zunächst keine unmittelbare Änderung bei Regeln oder Tarifen. Relevant ist der Schritt vor allem für die Versorgung, weil der Netzanschluss nun praktisch genutzt wird und weitere Leistung im Zuge der Inbetriebnahme folgen kann. Wie schnell der Park auf die volle vertragliche Leistung hochfährt, ist bislang offen.

Nächste Schritte bis zum Regelbetrieb

Auf die erste Einspeisung folgen weitere Tests und die schrittweise Zuschaltung zusätzlicher Kapazitäten. Bestätigt ist bisher der Beginn der Stromlieferung, nicht aber ein vollständiger Abschluss der Inbetriebnahme. Für Behörden und Netzbetreiber steht damit die Phase an, in der technische Nachweise, Betriebsschritte und die Integration der vorgesehenen Leistung in den Regelbetrieb abgeschlossen werden.

Einordnung

Die erste Einspeisung von Revolution Wind ist ein operativer Schritt mit direkter Bedeutung für das Stromnetz in Neuengland. Der Vorgang bestätigt, dass der Netzanschluss des Projekts nun wirksam ist. Offen bleibt der Zeitplan bis zur vollen vertraglichen Leistung von 704 Megawatt.