Sonntag, 26. April 2026

Updates

Microsoft testet für Windows Updates längere Pausen und Setup-Skip

Microsoft hat im Windows-Insider-Programm neue Steuerungen für Windows Updates angekündigt. Nutzer sollen Aktualisierungen während der Ersteinrichtung überspringen, Pausen wiederholt um bis zu 35 Tage setzen…

Von Wolfgang

25. Apr. 20263 Min. Lesezeit

Microsoft testet für Windows Updates längere Pausen und Setup-Skip

Microsoft hat im Windows-Insider-Programm neue Steuerungen für Windows Updates angekündigt. Nutzer sollen Aktualisierungen während der Ersteinrichtung überspringen, Pausen wiederholt um bis zu 35 Tage setzen und Neustarts ohne sofortige Update-Installation auslösen können. Für verwaltete…

Microsoft hat im Windows-Insider-Programm neue Steuerungen für Windows Updates angekündigt. Nutzer sollen Aktualisierungen während der Ersteinrichtung überspringen, Pausen wiederholt um bis zu 35 Tage setzen und Neustarts ohne sofortige Update-Installation auslösen können. Für verwaltete Geräte und Pflichtupdates gelten Ausnahmen.

Von TechZeitGeist RedaktionTechZeitGeistBerlinVeröffentlicht: Aktualisiert:

Das Wichtigste

  • Microsoft hat am 24. April neue Update-Funktionen für Windows 11 im Insider-Programm vorgestellt.
  • Eine Pause lässt sich nach Unternehmensangaben jeweils bis zu 35 Tage setzen. Begleitende Berichte beschreiben, dass sie danach erneut gesetzt werden kann.
  • Neu sind auch ein Überspringen von Updates in der Ersteinrichtung und getrennte Einträge für normale Neustarts sowie Update-Neustarts.

Microsoft startet Test neuer Update-Steuerungen

Microsoft hat am 24. April neue Funktionen für Windows Updates angekündigt. Im Windows-Insider-Programm können Nutzer Aktualisierungen während der Ersteinrichtung überspringen, eine Update-Pause jeweils bis zu 35 Tage setzen und den Vorgang später erneut verlängern. Außerdem trennt Windows 11 normale Neustarts und das Herunterfahren klarer von Update-Installationen.

Die Änderungen stellte Microsoft im offiziellen Windows-Insider-Blog vor. Nach Unternehmensangaben startet der Rollout zunächst im Insider-Programm. Für kommerziell verwaltete Geräte und Fälle, in denen ein Update für die Funktionsfähigkeit eines Geräts erforderlich ist, gelten Ausnahmen.

Pause gilt jeweils bis zu 35 Tage

Neu ist vor allem die überarbeitete Pause-Funktion. Statt einer einfachen Auswahl fester Zeiträume soll Windows 11 ein Enddatum für die Pause zulassen. Microsoft nennt dabei einen Zeitraum von bis zu 35 Tagen pro Intervall. Berichte von Windows Central und Thurrott beschreiben, dass sich die Pause nach Ablauf erneut setzen lässt.

Hinzu kommt eine Änderung im Ablauf der Installation. Wer Updates in der Ersteinrichtung überspringt, gelangt schneller zum Desktop. Microsoft weist zugleich darauf hin, dass aktuelle Funktions- und Sicherheitsupdates dann erst verfügbar sind, wenn die Installation später manuell angestoßen wird. Zusätzlich will der Konzern Treiber-, .NET- und Firmware-Aktualisierungen stärker mit dem monatlichen Qualitätsupdate bündeln, um die Zahl der Neustarts zu senken.

Zunächst betrifft der Schritt Insider und private Testgeräte

Die neuen Optionen richten sich vorerst an Teilnehmer des Windows-Insider-Programms. Auf privaten Testgeräten verlagert Microsoft damit mehr Kontrolle an den Zeitpunkt der Installation. In verwalteten Umgebungen ist der Spielraum kleiner, weil für kommerzielle Geräte gesonderte Regeln gelten und einzelne Updates trotz der neuen Optionen erforderlich bleiben können.

Mehr Flexibilität verschiebt den Installationszeitpunkt

Technisch greift Microsoft in einen Kernbereich von Windows 11 ein. Die Trennung zwischen normalen Neustarts und Update-Neustarts nimmt Druck aus dem Herunterfahren des Systems. Die längere Pause und das Überspringen in der Ersteinrichtung verlagern den Bezug neuer Sicherheitskorrekturen aber nach hinten, wenn Anwender die Installation aufschieben.

Breiter Rollout bleibt offen

Einen Termin für die allgemeine Freigabe hat Microsoft nicht genannt. Zunächst soll die neue Update-Erfahrung im Insider-Programm erprobt werden. Bislang offen ist, wann die Funktionen regulär in stabile Windows-11-Versionen einziehen und welche zusätzlichen Verwaltungsoptionen Microsoft für Unternehmen nachreicht.

Änderung in einem sensiblen Systembereich

Update-Zeitpunkte, Neustarts und Sicherheitskorrekturen gehören zu den Bereichen von Windows 11, die den laufenden Betrieb direkt beeinflussen. Die nun angekündigten Funktionen ändern daran nicht die Pflicht zu Updates, sie verschieben im Teststadium aber einen Teil der Steuerung zurück an die Nutzer. Für den Massenmarkt ist der Schritt noch nicht bestätigt.