Auf einen Blick
Booking.com hat am Montag Kunden vor einem möglichen unbefugten Zugriff auf Reservierungsdaten gewarnt. Betroffen sein könnten Namen, Kontaktdaten und Buchungsdetails. Nach Unternehmensangaben wurden Zahlungsdaten nicht aus den eigenen Systemen abgerufen. Die Plattform änderte Reservierungs-PINs und warnte vor der Weitergabe von Kreditkartendaten über Telefon, E-Mail, SMS oder WhatsApp.
Das Wichtigste
- Booking.com informierte am 13. April ausgewählte Kunden über einen möglichen Zugriff unbefugter Dritter auf Reservierungsdaten.
- Betroffen sein könnten Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften und Telefonnummern. Zahlungsdaten seien nicht aus Booking.com-Systemen abgerufen worden.
- Das Unternehmen änderte Reservierungs-PINs betroffener Buchungen und riet zu Vorsicht bei Kontaktaufnahmen per Telefon, E-Mail, SMS oder WhatsApp.
Kundenwarnung zu bestimmten Reservierungen
Booking.com hat am Montag ausgewählte Kunden vor einem möglichen unbefugten Zugriff auf Reservierungsdaten gewarnt. Nach Angaben des Unternehmens könnten Dritte Buchungsdetails und persönliche Angaben zu bestimmten Reservierungen eingesehen haben. Bekannt wurde die Warnung am 13. April durch Berichte über entsprechende Kunden-E-Mails und eine Stellungnahme des Unternehmens.
Welche Daten genannt werden
Nach Angaben von Booking.com könnten Buchungsdetails, Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften und Telefonnummern betroffen sein. Auch Inhalte könnten betroffen sein, die Reisende direkt mit einer Unterkunft geteilt haben. Zahlungsdaten seien nicht aus den Systemen von Booking.com abgerufen worden. Eine Zahl nannte das Unternehmen zunächst nicht.
PINs geändert und Warnhinweise verschickt
Booking.com änderte nach eigenen Angaben die PINs der betroffenen Reservierungen. Das Unternehmen riet Kunden zudem, keine Kreditkartendaten per Telefon, E-Mail, SMS oder WhatsApp weiterzugeben. Die unmittelbare Folge ist eine zusätzliche Sicherheitsstufe für die betroffenen Buchungen.
Weitere Angaben zum Umfang stehen aus
Bestätigt ist bisher, dass Booking.com betroffene Kunden direkt informiert und Reservierungs-PINs erneuert hat. Ob der Kreis der Betroffenen erweitert wird oder weitere Benachrichtigungen folgen, ist noch unklar. Das Unternehmen verwies in den Warnhinweisen auf Vorsichtsmaßnahmen und geänderte Reservierungsdaten.
Der Vorfall betrifft laufende Buchungen
Der Vorfall betrifft Daten, die im laufenden Buchungsprozess verwendet werden. Booking.com reagierte mit Kundenwarnungen und neuen PINs für betroffene Reservierungen. Offen bleibt, wie groß der Vorfall ist und über welchen Weg auf die Daten zugegriffen wurde.