Valve meldet Steam-Deck-Engpässe, Reseller-Preise steigen

Stand: 22. February 2026, 14:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Valve meldet Engpässe beim Steam Deck in Europa, mehrere Varianten sind im offiziellen Shop zeitweise ausverkauft. Als Ursache nennt das Unternehmen Engpässe bei Speicher- und Storage-Komponenten. Die Knappheit treibt zugleich die Preise im Resellermarkt nach oben und erhöht das Risiko betrugsanfälliger Angebote.

Das Wichtigste

  • Valve berichtet von zeitweisen Liefer- und Bestandslücken beim Steam Deck in Europa.
  • Als Grund nennt Valve Engpässe bei Speicher- und Storage-Komponenten.
  • Käufer weichen auf Reseller und Marktplätze aus, dort liegen Angebote teils über den offiziellen Shoppreisen.

Engpass im offiziellen Verkauf

Valve hat für das Steam Deck in mehreren Regionen, darunter Europa, zeitweise fehlende Bestände bestätigt. Betroffen sind nach Angaben des Unternehmens insbesondere Varianten, die nicht durchgängig bestellbar sind. Für den europäischen Markt bedeutet das vor allem längere Wartezeiten und eine Verlagerung der Nachfrage auf den Zweitmarkt.

Was Valve zu den Ursachen sagt

Auf der offiziellen Steam-Deck-Seite weist Valve auf eingeschränkte Verfügbarkeit hin und nennt Engpässe bei Speicher- und Storage-Komponenten als Ursache. Über die Auswirkungen auf einzelne Modelle und Regionen berichtete auch das US-Technikmedium Tom’s Hardware. Konkrete Stückzahlen oder einen Zeitplan für eine vollständige Normalisierung der Versorgung nannte Valve bislang nicht.

Folgen für Käufer in Europa

Solange das Steam Deck im offiziellen Shop nicht verfügbar ist, verlagert sich ein Teil der Nachfrage auf Reseller und Online-Marktplätze. Dort werden Geräte zu frei festgelegten Preisen angeboten, die in vielen Fällen über den offiziellen Shoppreisen liegen. Mit der Knappheit nimmt zugleich die Zahl kurzfristig eingestellter Angebote zu, was den Markt anfälliger für irreführende Inserate und problematische Vorabzahlungen macht.

Wie es weitergeht

Valve hat keine Angaben dazu gemacht, wann die Bestände in Europa wieder dauerhaft verfügbar sein werden, ein Zeitpunkt ist derzeit nicht bekannt. Das Unternehmen verweist auf die Lage bei Komponenten und aktualisiert die Verfügbarkeit über den Steam-Shop. Neue Aussagen zu Lieferfenstern oder zusätzlichen Vertriebswegen liegen nicht vor.

Einordnung

Die bestätigten Engpässe beim Steam Deck treffen Europa in einer Phase, in der das Gerät regulär über den Steam-Shop verkauft wird. Kurzfristig wirkt sich die Knappheit vor allem über höhere Reseller-Preise und ein unübersichtlicheres Angebotsumfeld aus. Eine belastbare Aussage zur Dauer der Situation bleibt offen.

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