Siemens Gamesa sichert 42-MW-Auftrag für Sendenhorst

Stand: 09. February 2026, 14:46 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Siemens Gamesa liefert nach Branchenberichten sechs Onshore-Windturbinen des Typs SG 7.0-170 für einen Windpark in Sendenhorst. Das Projekt umfasst 42 Megawatt. Unter dem Hauptkeyword „Siemens Gamesa 7 MW Deal Deutschland“ wird der Auftrag als zusätzlicher Zubau im Strommix geführt; unmittelbare Preiswirkungen lassen sich daraus nicht ableiten.

Das Wichtigste

  • Siemens Gamesa hat einen Auftrag über sechs Onshore-Anlagen für einen Windpark in Sendenhorst erhalten.
  • Die installierte Leistung wird mit zusammen 42 Megawatt angegeben (6 × 7 MW).
  • Branchenmedien nennen als Turbinentyp die SG 7.0-170; die Berichte verweisen zudem auf eine erwartete Jahresproduktion von rund 130 GWh.

Auftrag erweitert Onshore-Zubau in Nordrhein-Westfalen

Siemens Gamesa hat nach Angaben mehrerer Branchenmedien einen Windenergieauftrag in Deutschland gewonnen. Demnach liefert der Hersteller sechs Turbinen für einen Windpark in Sendenhorst. Der Zubau erhöht die Einspeisekapazität im regionalen Netz und ist Teil laufender Investitionen in die Onshore-Windkraft.

Details zum Projekt und zur Turbine

Renewables Now und reNews berichten, der Auftrag umfasse sechs Anlagen des Typs SG 7.0-170 mit einer Gesamtleistung von 42 Megawatt. Für die geplante Jahresstromerzeugung nennen die Berichte rund 130 Gigawattstunden. Weitere technische oder vertragliche Parameter wie etwa der Liefer- und Inbetriebnahmezeitplan werden in den Meldungen nicht detailliert ausgeführt.

Wichtig: Zum finanziellen Umfang des Auftrags machte Siemens Gamesa in den Berichten keine Angaben.

Bedeutung für Deutschland und Europa

Der Auftrag steht für zusätzlichen Onshore-Zubau in Deutschland und erhöht nach Fertigstellung die verfügbare Erzeugung aus erneuerbaren Energien am Standort. Eine direkte, kurzfristig messbare Auswirkung auf Strompreise für Haushalte oder Unternehmen ist aus den bislang genannten Projektdaten nicht ableitbar, da Endkundenpreise von mehreren Faktoren wie Großhandelspreisen, Netzentgelten, Abgaben und Lieferverträgen bestimmt werden.

Wie es weitergeht

Als nächste Schritte gelten die weitere Projektumsetzung sowie die technische Anbindung an das Stromnetz am Standort. Konkrete Termine für Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme sind in den genannten Berichten nicht benannt. Mit Blick auf den Hersteller rückt der Auftrag in eine Phase, in der Siemens Gamesa nach früheren Qualitäts- und Kostenproblemen in Teilen des Onshore-Portfolios seine Auslieferungen und Serviceprozesse stabilisieren will, wie Reuters in einer Hintergrunddarstellung zu den Defekten der 4.X/5.X-Plattformen berichtete.

Einordnung

Der 42-MW-Auftrag in Sendenhorst stärkt die Projektpipeline von Siemens Gamesa im deutschen Onshore-Markt. Für die regionale Versorgung bedeutet das perspektivisch zusätzliche Erzeugungskapazität, während Effekte auf Endkundenpreise aus den bislang veröffentlichten Angaben nicht quantifizierbar sind.

Welche Angaben zu Lieferterminen, Netzanbindung und erwarteter Einspeisung werden bei neuen Windparkprojekten in der Regel zuerst öffentlich gemacht?

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