Auf einen Blick
Google baut das Android Wetter um und ersetzt die bisherige Vollansicht in vielen Fällen durch eine Wetterdarstellung innerhalb der Google-Suche. Damit fallen einzelne Detailansichten und Einstiege weg, die über Verknüpfungen und teilweise Widgets erreichbar waren. Die Änderung wird schrittweise ausgerollt und kann je nach Gerät und App-Stand variieren.
Das Wichtigste
- Google leitet den bisherigen Wetter-Einstieg auf Android in eine Suchseiten-Ansicht um und entfernt die frühere Vollansicht.
- Die Umstellung erfolgt ohne eigenständige neue Wetter-App, sondern über die Google-Suche als Oberfläche.
- Parallel stellt Google die eigenständige Wetter-App auf Wear OS schrittweise ein.
Wetter-Einstieg führt künftig häufiger in die Google-Suche
Google ersetzt auf Android die bisherige, eigenständige Wetteransicht zunehmend durch eine Darstellung innerhalb der Google-Suche. Nutzer, die Wetter über Verknüpfungen oder aus der Google-App aufrufen, landen damit häufiger auf einer Suchseite statt in der bisherigen Detailoberfläche. Die Änderung betrifft die zentrale Wetter-Navigation auf vielen Geräten und verändert die Verfügbarkeit einzelner Ansichten.
Google streicht die bisherige Vollansicht und bündelt Funktionen
Nach Berichten von 9to5Google und Android Police wird das bisherige, app-ähnliche Vollbild-Erlebnis von Google Weather auf Android zurückgefahren. Stattdessen öffnet sich eine überarbeitete Wetteransicht als Teil der Google-Suchergebnisse, inklusive Vorhersage- und Detailkarten. Die Umstellung gilt als schrittweiser Rollout und kann je nach Konto, Region und Geräte-Konfiguration unterschiedlich sichtbar werden.
Die bisherige Vollansicht diente auf vielen Android-Geräten als Standardoberfläche, obwohl sie keine eigenständige App im Play Store war. Mit der Verlagerung in die Suche ändern sich Einstiege, die bisher direkt auf bestimmte Detailseiten geführt haben.
Folgen für Nutzer in Deutschland und der EU
Praktisch verschiebt Google den Wetterzugang stärker in eine Suchoberfläche. Das kann Auswirkungen auf Verknüpfungen, die Darstellung auf verschiedenen Android-Oberflächen und auf den Funktionsumfang einzelner Ansichten haben. Ob die neue Oberfläche in allen Regionen dieselben Unwetter-Hinweise anzeigt wie die bisherige Vollansicht, ist derzeit nicht bekannt.
Von der Umstellung zu trennen sind amtliche Warnsysteme, die über Mobilfunk-Broadcast oder behördliche Warnkanäle laufen. Diese funktionieren unabhängig von der Google-Wetteroberfläche, weil sie nicht an die Darstellung der Suche gekoppelt sind.
Weiterer Rollout und Änderungen bei Wear OS
Die Berichte deuten auf eine fortgesetzte Konsolidierung hin. Android Police und 9to5Google beschreiben die Änderung als laufende Umstellung, die ohne separates App-Update sichtbar werden kann. Parallel meldete Android Central, dass Google die eigenständige Wetter-App auf Wear OS auslaufen lässt und die Wetteranzeige dort ebenfalls stärker an andere System- und Google-Dienste bindet.
Ob Google weitere Funktionen aus der bisherigen Android-Vollansicht in die Suchdarstellung überführt oder alternative Einstiege schafft, blieb in den Berichten offen.
Fazit
Google baut die Wetterdarstellung auf Android um und ersetzt die bisherige Vollansicht zunehmend durch eine Suchseiten-Oberfläche. Damit verändern sich Einstiege und einzelne Detailansichten, die bisher in der Google-Wetteroberfläche gebündelt waren. Für Wear OS zeichnet sich parallel ein Rückzug der eigenständigen Wetter-App ab.





