BMW ruft Fahrzeuge wegen Startermotor-Brandrisiko zurück

Stand: 12. February 2026, 07:45 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

BMW startet eine Rückrufaktion wegen eines möglichen Brandrisikos im Zusammenhang mit dem Startermotor. Nach Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA drohen Überhitzung und Kurzschluss. Unter dem Stichwort „BMW Rückruf Deutschland“ stehen nun mögliche Auswirkungen auf Halter und Werkstätten im Fokus.

Das Wichtigste

  • BMW ruft Fahrzeuge wegen eines möglichen Brandrisikos zurück, das mit einem Defekt im Starterkreis zusammenhängt.
  • Die NHTSA nennt für die USA 87.394 betroffene Fahrzeuge und beschreibt eine mögliche Überhitzung durch Korrosion am Starterrelais.
  • BMW will Halterinnen und Halter benachrichtigen; Reparaturen sollen über Werkstätten erfolgen.

Rückruf betrifft den Starterkreis

BMW hat eine Rückrufaktion wegen eines möglichen Brandrisikos bekannt gemacht. Im Zentrum steht ein Bauteil im Bereich des Startermotors, das sich unter Umständen überhitzen und einen Kurzschluss auslösen kann. Behörden und Hersteller koordinieren die Abwicklung über Benachrichtigungen und Werkstattmaßnahmen.

Auslöser und technischer Hintergrund

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA beschreibt als Ursache eine mögliche Korrosion am Starterrelais. Dadurch könne das Relais überhitzen, es bestehe Kurzschluss- und Brandgefahr. Die Behörde veröffentlichte dazu eine Mitteilung und verwies auf eine Rückrufabwicklung über BMW und Werkstätten.

Wichtig: Wie viele Fahrzeuge in Deutschland betroffen sind, bleibt bislang offen.

Bedeutung für Deutschland und Europa

Sicherheitsrelevante Rückrufe werden in Deutschland in der Regel über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erfasst und durch Herstellermaßnahmen in Vertrags- und freien Werkstätten umgesetzt. Für Halterinnen und Halter können sich je nach Fahrzeug und Teileverfügbarkeit Wartezeiten auf Werkstatttermine ergeben. Zu möglichen Fristen oder landesspezifischen VIN-Umfängen machte BMW zunächst keine konkreten Angaben.

Weitere Schritte von Hersteller und Behörden

In den USA sieht die NHTSA die Abwicklung über eine Rückrufkampagne mit Reparatur in Werkstätten vor. BMW kündigte an, betroffene Halterinnen und Halter zu informieren und die technische Maßnahme bereitzustellen. Offen bleibt, ob nationale Behörden in Europa ergänzende Hinweise oder weitere Detailveröffentlichungen zum Umfang herausgeben.

Einordnung

Der Rückruf reiht sich in sicherheitsrelevante Maßnahmen ein, die Hersteller bei möglichen Brandrisiken kurzfristig ausrollen. Im aktuellen Fall steht nach Angaben der NHTSA ein Defekt im Starterkreis im Mittelpunkt. Für den deutschen Markt sind die konkreten Stückzahlen und Modellreihen am Morgen nicht abschließend ausgewiesen.

BMW hat angekündigt, betroffene Halterinnen und Halter direkt zu benachrichtigen und die Abwicklung über Werkstätten zu organisieren.

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