Bericht: Tesla verschiebt CarPlay-Start in der EU wegen iOS 26

Stand: 16. February 2026, 14:46 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Tesla verschiebt nach Medienberichten den geplanten Start von “CarPlay im Tesla” in der EU. Als Gründe gelten eine noch nicht ausreichende Verbreitung von iOS 26 sowie offene Kompatibilitätsfragen zwischen CarPlay-Navigation und Teslas Karten- und Assistenzsystemen. Ein neuer Termin bleibt bislang offen.

Das Wichtigste

  • PCMag und Bloomberg berichten, dass Tesla die Einführung von Apple CarPlay in Fahrzeugen in Europa verschiebt.
  • Zentral ist laut PCMag eine von Apple ausgewiesene iOS-26-Verbreitung von rund 66 Prozent auf aktiven iPhones sowie zusätzliche Anpassungen an CarPlay unter iOS 26.
  • Betroffen wären iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer mit Tesla-Fahrzeugen in der EU, die auf ein Software-Update für die Infotainment-Plattform angewiesen sind.

Verzögerung bei der iPhone-Integration

Tesla plant die Unterstützung von Apple CarPlay für das eigene Infotainmentsystem, verschiebt den EU-Start aber nach Medienberichten. Damit rückt eine Funktion in den Hintergrund, die viele Autohersteller bereits serienmäßig anbieten. Für Nutzer in Deutschland und anderen EU-Staaten bedeutet das, dass der Zugriff auf iPhone-Apps über die CarPlay-Oberfläche vorerst nicht freigeschaltet wird.

Berichte nennen iOS-26-Verbreitung und Karten-Konflikte

Nach einem Bericht von PCMag hängt die Verzögerung unter anderem damit zusammen, dass Tesla einen breiteren Umstieg auf iOS 26 abwarten will. PCMag verweist dabei auf von Apple genannte Nutzungsdaten, nach denen iOS 26 Mitte Februar auf rund 66 Prozent aktiver iPhones installiert ist. Zudem nennt der Bericht technische Abstimmungen zwischen Apple und Tesla, um die CarPlay-Navigation mit Teslas eigener Karten- und Fahrzeugsoftware besser zu verzahnen.

Bloomberg berichtete ebenfalls, Tesla halte die Einführung zurück und verweise dabei auf die Verbreitung von iOS 26 sowie Fragen der Kompatibilität. Apple wiederum hatte iOS 26 im vergangenen Jahr mit mehreren Änderungen für CarPlay vorgestellt. Dazu gehören neue Anzeige- und Bedienkonzepte, die je nach Fahrzeughersteller Anpassungen erfordern können.

Folgen für Nutzer in Deutschland und der EU

Ohne CarPlay bleibt die Smartphone-Integration in Tesla-Fahrzeugen auf die von Tesla vorgesehenen Schnittstellen beschränkt. CarPlay würde es ermöglichen, kompatible iPhone-Apps wie Navigation, Telefonie, Nachrichten und Medien über eine Apple-Oberfläche im Fahrzeug zu nutzen. Ob Tesla die Funktion zunächst kabelgebunden, drahtlos oder in beiden Varianten ausrollt, ist in den Berichten nicht konkretisiert.

Für die EU wäre eine Freischaltung an ein Tesla-Software-Update gebunden. Zusätzlich spielt die iOS-Version auf dem iPhone eine Rolle, weil CarPlay-Verhalten und Schnittstellen mit iOS-Updates verändert werden können.

Wie es weitergeht

Als nächste Schritte gelten interne Tests und eine Anpassung der Fahrzeugsoftware an die CarPlay-Änderungen unter iOS 26. Parallel könnten weitere iOS-26-Updates auf Apple-Seite die Kompatibilität beeinflussen. Tesla selbst hat zu Zeitpunkt und Umfang einer EU-Freischaltung in den genannten Berichten keine detaillierte Roadmap veröffentlicht.

Einordnung

Der Bericht ordnet die Verzögerung weniger einer einzelnen Entscheidung als dem Zusammenspiel aus iOS-Update-Zyklus und Fahrzeugsoftware zu. Während Apple CarPlay mit iOS 26 weiterentwickelt, hängt die Verfügbarkeit in Autos von Integrationsarbeit der Hersteller ab. Bei Tesla würde ein EU-Start damit vor allem von Software-Reife und dem iOS-26-Anteil unter iPhone-Nutzern bestimmt.

In diesem Artikel

Newsletter

Die wichtigsten Tech- & Wirtschaftsthemen – 1× pro Woche.

Avatar von Artisan Baumeister

→ Weitere Artikel des Autors

Newsletter

Einmal pro Woche die wichtigsten Tech- und Wirtschafts-Takeaways.

Kurz, kuratiert, ohne Bullshit. Perfekt für den Wochenstart.

[newsletter_form]