Apple stellt alte HomeKit-Architektur heute auch in Europa ab

Stand: 10. February 2026, 15:46 Uhr
Berlin

Auf einen Blick

Apple beendet am 10. Februar 2026 die Unterstützung für die bisherige Home-App-Architektur. Nutzer sollen auf die „HomeKit neue Architektur“ umstellen, die Apple in der Home-App ausrollt. Ohne Update kann die bisherige Version nach Angaben des Unternehmens nicht weiter genutzt werden; zudem verlieren Geräte mit älteren Betriebssystemen den Zugriff auf aktualisierte Haushalte.

Das Wichtigste

  • Apple stellt die bisherige Apple-Home-/HomeKit-Architektur ab und verlangt den Umstieg auf die neue Architektur.
  • Für den Zugriff auf ein aktualisiertes Zuhause nennt Apple Mindestversionen: iOS/iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 und watchOS 9.2 oder neuer.
  • Ein iPad kann in der neuen Architektur nicht mehr als Home-Zentrale dienen; betroffen sind Haushalte, die bisher darauf setzen.

Stichtag für Home-Umstellung erreicht

Apple beendet nach eigenen Angaben mit dem 10. Februar 2026 die Unterstützung für die bisherige Architektur der Home-App. Damit wird der Wechsel auf die neue HomeKit-Architektur zur Voraussetzung, um Smart-Home-Geräte in der Apple-Home-App weiter zu verwalten. Haushalte mit nicht aktualisierten Apple-Geräten oder ungeeigneter Zentrale können Funktionsausfälle beim Zugriff und bei Automationen erleben.

Welche Vorgaben Apple für die neue Architektur nennt

In einem Support-Hinweis beschreibt Apple den Umstieg als Software-Update innerhalb der Home-App. Nach der Aktualisierung können nur noch Geräte auf das Zuhause zugreifen, die mindestens iOS beziehungsweise iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2 verwenden. Apple weist außerdem darauf hin, dass ein iPad in der neuen Architektur nicht mehr als Home-Zentrale unterstützt wird.

Wichtig: Wie viele Haushalte von der Abschaltung der alten Architektur betroffen sind, ist bislang offen.

Bedeutung für Deutschland und Europa

Für Nutzer in Deutschland und Europa gelten die gleichen technischen Voraussetzungen wie in anderen Regionen. Wer sein Zuhause auf die neue Architektur aktualisiert, schließt ältere Apple-Geräte ohne die von Apple genannten Mindestversionen vom Zugriff aus, bis diese aktualisiert werden. Haushalte, die bisher ein iPad als Zentrale eingesetzt haben, benötigen für vergleichbare Hub-Funktionen ein anderes von Apple unterstütztes Hub-Gerät.

Wie es weitergeht

Apple verweist für die Umstellung auf die Update-Funktion in den Home-Einstellungen der Home-App und auf die dort genannten Kompatibilitätsanforderungen. Nach dem Stichtag hängt die weitere Nutzbarkeit der Home-Steuerung in betroffenen Haushalten davon ab, ob die erforderlichen Betriebssystem-Updates sowie eine unterstützte Home-Zentrale eingesetzt werden. Hersteller von HomeKit-Zubehör können parallel Firmware-Updates bereitstellen, um die Kompatibilität sicherzustellen.

Einordnung

Mit dem Ende der alten HomeKit-Architektur setzt Apple eine technische Umstellung durch, die Mindestanforderungen für Geräte und die Rolle der Home-Zentrale neu festlegt. Der Vorgang folgt einem Muster, das bei Plattformwechseln typisch ist: Zugriff auf aktualisierte Systeme bleibt an aktuelle Betriebssystemstände gebunden.

Welche Home-Zentrale (Apple TV, HomePod oder iPad) war in Haushalten zuletzt im Einsatz, und traten beim Umstieg auf die neue Architektur Zugriffsprobleme auf?

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